Königreich Deutschland

105 Kommentare zu “Königreich Deutschland

  1. Gedanken und Wahrnehmungen am 12. Verhandlungstag

    22.12.2016

    Heute, am 12. Verhandlungstag, war ich zum zweiten Mal in dieser Sache am Gericht und möchte Euch, die Ihr mit Eurem Herzen bei uns seid, von meinen Eindrücken berichten.

    Beim ersten Besuch war ich aufrichtig verwundert, wie entspannt die Atmosphäre im Gerichtssaal war. Eine respektvolle, fast freundliche Richterin, strenge aber wache Beurteilung der Aussagen, auch wenn ich die zum Teil anders interpretiere als das hohe Gericht.

    Heute war ich wie erschlagen von einer Richterin, die uns ohne jede Begrüßung erstmal in einer Lautstärke, die ihr wohl vorbehalten ist, zurechtgewiesen hat, was „man“ in den Zuschauerreihen „als einziges zu tun habe“, nämlich „hat man sich zu erheben“ beim ersten Eintritt der hohen Gerichtsbarkeit „und still zu sein“. Sie dagegen habe Belehrungen vorzunehmen. Letzte Woche wurden wir noch direkt angesprochen…

    Energetisch stand eine Wand im Raum zwischen der Justiz und – wem eigentlich? Vor wem eigentlich haben die heute versucht, sich zu schützen?

    Es fällt mir tatsächlich schwer, neutral zu bleiben.

    Einziger Zeuge war heute Rico Schumann, 43 Jahre, Rechtsanwalt, im Verhör mit Unterbrechungen von 9.00 Uhr bis 13.00 Uhr.

    Rico Schumann war sich nicht ganz im Klaren darüber, wie seine Entbindung der Schweigepflicht korrekt lautete. Deshalb wurde die Schweigepflichtentbindung vom 23. August 2016 nochmals verlesen. Interessant die Einführung der Richterin: „adressiert fälschlicherweise von Peter I, den es nicht gibt, bzw. der mittlerweile verstorben ist“. Es war beim besten Willen keine Ironie auszumachen.

    Der Zeuge wurde daraufhin befragt. Ob er schon mal in Wittenberg gewesen sei, wann er Peter kennengelernt habe, ob er hier auch noch jemand anderem begegnet sei und dessen Funktionen einschätzen könne, das übliche.

    Als nächstes wurde seine Glaubwürdigkeit als Fachmann für Steuerberatung abgetastet. Alles im grünen Bereich.

    Dann gab es eine barsche Unterbrechung, weil zwei Damen in der ersten Reihe es gewagt hatten, sich leise miteinander auszutauschen. Als sich herausstellte, daß es sich hierbei um eine Journalistin handelte, die Ihrer italienischen Kollegin das Wichtigste übersetzte, ließ die Richterin die beiden gewähren.

    In der Sache kam man nicht richtig weiter. Leider konnte Herr Schumann kein klares Statement darüber abgeben, ob er nun ein Buchhaltungsmandat erhalten habe oder nicht. Im Zweifel für den Angeklagten – bedeutete auch hier wieder, daß die Beweislast Peter zugespielt wurde. Rico Schumann war mit der Steuererklärung betraut worden und es wurde nicht wirklich klar, ob da die Buchhaltung dazugehörte oder nicht. Er wirkte irgendwie verunsichert ob des Vorwurfs, er sei doch verpflichtet gewesen, zu den vorliegenden Belegen noch zusätzliche Auskünfte über Herkunft und Verbleib einzuholen. Wieso ihn das nicht interessiert habe. Weshalb er da nicht nachgefragt habe. Warum er das einfach so hingenommen hat. Bis zuletzt zeigte die Richterin kein Verständnis dafür, dass die Einarbeitung in die neuen, eben nicht gewöhnlichen Strukturen und Vertragswerke des Königreichs Deutschland auch für Rico eine Herausforderung waren, die ihn wohl so in Anspruch genommen haben, dass er die nebenbei erforderliche Belegbuchhaltung zwar nach besten Wissen und Gewissen, aber nach Ansicht der Richterin nicht investigatorisch genug vorgenommen hätte.

    Noch immer sind sowohl Richterin als auch Staatsanwältin darum bemüht, die neuen Wege, die Peter einschlägt, mit in der BRD üblichen Etiketten zu versehen. Sind es „Schenkungen“, „Spenden“ oder „Kapitalanlagen“? Alles wäre routinemäßig einzuordnen und die Rechtmäßigkeit der Vorgänge leicht zu bestimmen. Nicht so das Kapitalüberlassungs-Konstrukt, das Peter nach mühseligen Recherchen und in Abstimmung mit der Bundesbank und BaFin entwickelt hat, um die Gelder der Unterstützer ausschließlich für den Aufbau eines zinssystemfreien Finanzwesens und vieler weiterer Systemalternativen verwenden zu können, so wie die Menschen es wollten.

    Daß Menschen Kapital überlassen, damit jemand, dem sie vertrauen, damit Strukturen aufbaut, die sich diese Menschen wünschen, ist eine Vorstellung, die scheinbar nicht in die Erlebniswelt der Richterin passt.

    Obwohl – auch ich habe im bestehenden BRD-System schon Geld an Fonds gezahlt, die ich nicht wirklich verstanden habe, in dem Glauben, dass es dort wie versprochen arbeitet (in diesem Fall wie bei Otto die Scheinchen im Geldbeutel J) und damit nicht allzu unethisch gehandelt wird. Einladungen zu Versammlungen habe ich ungeöffnet liegen gelassen, da ich sowieso nicht wußte, wem ich eine Vollmacht erteilen sollte. Und daß das Geld dann weniger wurde statt mehr, habe ich so hingenommen – ging anderen um mich herum irgendwie ähnlich. Das ist doch gelebter Alltag. Bis heute agieren diese Gesellschaften ungeahndet.

    Machmal tut es mir leid, dass ich mit meinem Minivermögen nicht die wunderbare „bessere Welt“ unterstützt habe.

    Wie – Ihr kennt das Buch „Mein Besuch in einer besseren Welt“ noch nicht???

    Solltet ihr jemals nach einer einleuchtenden gut verständlichen Erklärung für das suchen, was hier im Königreich Deutschland geschaffen wird, kann ich es nur empfehlen. Auch Ihnen, Frau Richterin – möglicherweise ruft diese Lektüre Verständnis, vielleicht sogar Begeisterung hervor für das, was hier im Königreich Deutschland entsteht.

    Zurück zu unserem Zeugen Herrn Schumann. Oder Rico.

    Ursprünglich, wenn ich das richtig verstanden habe, ist Rico ins Königreich gekommen, weil ihn die Idee interessiert hat. Das traut er sich heute vor Gericht fast nicht mehr zu sagen, und es wird auch gleich mal ordentlich darauf herumgeritten. Schließlich könnte er da ja doch befangen sein, wenn auch nicht verwandt oder verschwägert. Aus der Bekanntschaft und dem später vielleicht freundschaftlichen Verhältnis zu Peter wurde eine – hm – Geschäftsbeziehung? Das war nicht so ganz offensichtlich. Ich selbst finde es naheliegend, meine Rechtsangelegenheiten oder die Buchhaltung an jemanden zu geben, den ich kenne und dem ich vertraue. Ich mache meinen Kram immer noch selbst, weil ich eben niemanden kenne, dem ich da vertraue, dass er ähnlich interessiert ist, in meinem Sinne nachzudenken. Seit heute, ca. 11.45 Uhr, bin ich eher geneigt Persönliches und die Person betreffendes auseinanderzuhalten. Wenn es hart auf hart kommt, steht die Menschlichkeit irgendwie juristisch im Weg.

    Im Gericht empfand ich das zuerst als komisch. Auf der einen Seite der von mir empfundenen Wand saß Peter, der Angeklagte. Auf der anderen Seite sagte Herr Schumann der Steuerberater aus. Peter sprach ihn erst mit Herr Schumann an, bemerkte dann, sie seien ja per Du, also Rico. Je emotionaler der Verlauf für Peter und Rico wurde und je stärker die juristische Situation in den Vordergrund rückte, umso mehr wurde aus Rico wieder Herr Schumann. Es war wie im Theater. Peter mußte sich an die „Person“ Rico Schumann wenden und saß dem Menschen Rico gegenüber. Es ging mit dem Du und Sie drunter und drüber. Und es hörte eindeutig auf, komisch zu sein. Todtraurig war das.

    Und was kam dabei heraus?

    Die Oberstaatsanwältin brachte es für Ihre Seite der Wand auf den Punkt:

    „Sie haben Fremdgelder angenommen. Für jeden Kapitalüberlassungsvertrag müßte ein Bestandskonto angelegt werden: Dieses Geld geht rein, dieses raus. Dafür wurde es verwendet. Es ist zu belegen, wieviel genau für die Rückzahlung übrig ist. Das wäre ordnungsgemäße Buchführung“

    Die Richterin setzte noch eins drauf:

    „Das würde meine Mutter, die über 80 und kein Jurist ist, auch verstehen“

    Genauso hätte sie sagen können: Also Peterle, was ist daran so schwer?

    Mit dieser Art von Zurechtweisung werden kleine Kinder traditionell traktiert. Was aber hat so ein Gebaren im Gericht zu suchen? Wer sich mit Kommunikationstraining beschäftigt, weiß auch, wie erniedrigend diese Ansprache wirkt. Ich hoffe mal inständig, die Richterin beschäftigt sich damit nicht. Mein Verdacht ist allerdings ein anderer.

    Wer Peter und das KRD kennt, kann nur den Kopf schütteln, über die hanebüchenen Vermutungen der Justiz. Leider kann ich auch die andere Seite verstehen. Wer Peter und das KRD nicht kennt und stattdessen seit zwanzig Jahren täglich Menschen vor sich sitzen hat, die versuchen, andere übers Ohr zu hauen – für den ist es unwahrscheinlich, daß ausgerechnet zwischen 2011 und 2012 ein Untersuchungshäftling aus lauter Menschenliebe gehandelt hat. Bleibt zu hoffen, dass das Gericht vor lauter Vorschriften und Paragraphen nicht endgültig den Blick dafür verliert, wann ein ehrlicher Mensch auf der Anklagebank sitzt.

    Fazit ist: Auch diesmal konnten wir Peter leider nicht mitnehmen. Wofür er tatsächlich inhaftiert ist, bleibt unklar. Und die Atmosphäre im Gerichtssaal heute war gut geeignet um die Gefühlsqualität Resignation zu trainieren. Übrigens sahen auch Richter, Staatsanwältin und Schöffen sehr erschöpft aus.

    Am Rande gab es ein Gespräch zwischen Zuschauern und einem Journalisten – natürlich in der Verhandlungspause! Spieglein, Spieglein an der Wand, dachte ich bei mir. Auch ich war mal total blind gegenüber allem, was meine wohlgeordnete kleine Welt durcheinanderrütteln könnte. Schade, daß es solche Abwehr auch in dem Berufsstand gibt, der für’s Augenöffnen prädestiniert ist. Oder ist es auch hier „nur“ eine Kommunikationstechnik?

    Je länger Peter inhaftiert bleibt, umso stärker wächst auch das Bedürfnis, es sei nicht umsonst. Die Menschen, die mit ihm gemeinsam für freie, eigenverantwortliche und menschliche Strukturen brennen, ziehen seit Monaten kontinuierlich mit einer wachsenden Anzahl von Unterstützern die Vision auf die Realitätsebene. Nicht mit Dir, aber auch für Dich, Peter! Energie verschwindet eben nicht, die ändert nur ihr Erscheinungsbild.

    Bleibt dran, wir informieren Euch auch in der hektischen Vorweihnachtszeit (habt ihr Euch mal überlegt, wieso die eigentlich Jahr für Jahr hektischer wird?) über die inneren und äußeren Prozesse der Verhandlungstage

    Seid ganz herzlich gegrüßt

    Eure Ulrike

    http://krd-blog.de/gedanken-und-wahrnehmungen-am-12-verhandlungstag/


  2. http://koenigreichdeutschland.org/de/
    http://krd-blog.de/shop/

  3. Feuer und Flamme für den König

    In Spanien geht die Justiz gegen Politiker vor, die aus Protest gegen die Monarchie Bilder von Felipe VI. verbrannt oder zerrissen haben
    http://uncut-news.ch/2016/12/16/feuer-und-flamme-fuer-den-koenig/


  4. http://krd-blog.de/produkt/staatswappen-als-poster/
    http://koenigreichdeutschland.org/de/zeugenaussagen-vom-prozess-in-halle/articles/jetzt-sprechen-die-zeugen.html

  5. Prozeßbericht vom 8. Verhandlungstag – 2. Teil – Nachbetrachtung

    Schräg gegenüber vom Landgericht Halle befindet sich das Gebäude der Hallenser Filiale der früheren SachsenLB und heutigen Sachsenbank. Auf deren jüngere Geschichte wurde ich am 8. Verhandlungstag, zu dem es sonst nicht mehr viel zu berichten gibt, aufmerksam gemacht. Nach einer ebenso kurzen wie spannenden Internet-Recherche eröffnete sich mir eine höchst interessante Geschichte mit vielen Parallelen, aber auch gewaltigen Unterschieden zum laufenden Verfahren gegen den „König von Deutschland“.

    Im Zuge der Finanzkrise ab 2007 war die Bank in Schieflage geraten; sehr viel Geld wurde trotz warnender Stimmen in Papiere investiert, die sich als wertlos erwiesen. (Filmtipp: The big Short) Die SachsenLB wurde zwar „zerschlagen“, doch am gleichen Ort befindet sich weiterhin eine Bank mit einigen anderen Buchstaben im Firmennamen, nämlich die Sachsenbank. Dabei fällt auf, daß das „Land“ aus dem Firmennamen verschwand: von der Landesbank blieb die Bank übrig.

    In beiden Fällen ist Geld „weg“, so lautet jedenfalls die Anklage. Bei der inzwischen an die Landesbank Baden-Württemberg notverkauften SachsenLB beträgt der Schaden, für den die sächsischen Steuerzahler bürgen, 2,75 Milliarden Euro. Politiker mußten zurücktreten, die Vorstände der Bank wurden u.a. wegen „Untreue“ angeklagt.

    Peter, der Oberste Souverän des Königreiches Deutschland soll 1,3 Millionen Euro in bar abgehoben und „das abgehobene Geld abredewidrig für eigene Zwecke verwendet haben“. Auch hier ist die Rede von „Untreue“. Die Pleite der SachsenLB kostete allerdings 2000 Mal mehr. Dieser Schadensfall ist definitiv eingetreten. Ob die Kapitalüberlasser des Königreiches Deutschland ebenfalls mit einem Ausfall der überlassenen Gelder zu rechnen haben, soll das laufende Verfahren in Halle klären.

    Keiner der verantwortlichen Bankmanager mußte ins Gefängnis. Die Bankvorstände erlebten, so ein aufschlußreicher Artikel der Sächsischen Zeitung vom 18.11.2016, ein „Karriereende im Debakel“ (und in Freiheit!). „Inzwischen,“ so schreibt die Zeitung, „haben die einstigen Manager Hunderte Stunden auf der Anklagebank abgesessen. … Und immer reisten die Vorstände im Anzug und mit Aktentasche nach Leipzig an, als gingen sie zur Arbeit. Sie saßen dabei, hörten zu, machten sich Notizen, fuhren sich nachdenklich über die Stirn, schüttelten den Kopf und tuschelten mit ihren Anwälten.“ Und Peter, das ist der Mann mit der 2000fach geringeren „Schadenshöhe“, sitzt seit dem 8. Juni 2016 in Untersuchungshaft. In Einzelhaft, 22einhalb Stunden Einschluß am Tag, ohne Gespräche und soziale Kontakte. Von außerhalb des Gefängnisses erhält er nur Besuch von seiner Mutter und von seiner Partnerin Annett, maximal eine Stunde pro Woche. Bevor überhaupt geklärt wurde, ob ein Schaden, und wenn ja, in welcher Höhe dieser eingetreten ist. Der „König“ wird mit Hand- und Fußfesseln in den Gerichtssaal geführt. Statt Anzug trägt er Oberhemden mit der Freiherrenkrone des Königreiches Deutschland.

    Die „Schadenssumme“ im Königreich Deutschland wird aus den Barabhebungen konstruiert. Zeugen haben bestätigt, daß mehrere Hunderttausend Euro von Peter für Immobilien in bar bezahlt wurden; allein beim ehemaligen Krankenhaus in Apollensdorf wurde vom Verkäufer eine Summe von 370.000 Euro in bar quittiert, was er auch in seiner Zeugenaussage bestätigte. Eine Kapitalüberlasserin erhielt 200.000 Euro zurück. Werden diese Beträge nun von der „Schadenssumme“ abgezogen, dann sind wir bereits deutlich unter einer Million. Daß dieses Geld, diese Immobilien „abredewidrig“ verwendet wurden, wurde hingegen noch von niemand behauptet. Von den sogenannten „Geschädigten“ tritt kein einziger als Nebenkläger im Verfahren auf. Viele der als Zeugen geladenen Kapitalüberlasser haben davon berichtet, zumindest einen Teil der überlassenen Gelder zurückerhalten zu haben. Mehrere Hundert Kapitalüberlasser haben inzwischen erklärt, daß sie auf eine Rückzahlung der zur Verfügung gestellten Gelder verzichten und diese für den Aufbau der gemeinwohlfördernden Strukturen spenden.

    Auch der Vorwurf der Täuschung bzw. „Überraschung“ sollte langsam aber sicher vom Tisch sein. Im Verfahren wurden bereits mehr als ein Dutzend Kapitalüberlasser gehört. Für keinen dieser Zeugen war die Möglichkeit, daß das Geld weg sein konnte, überraschend. Alle wußten von dieser Möglichkeit und hatten ihr zugestimmt. Sie alle wollten sich am Aufbau alternativer Strukturen beteiligen.

    Vielleicht sollte man sich auch einmal mit der Ursache des „Schadens“ im Königreich Deutschland beschäftigen. Mir ist keine Zeugenaussage bekannt, daß der „König von Deutschland“ in die eigene Tasche gewirtschaftet hätte. Ist es nicht vielmehr so, daß erst die überfallartigen Razzien mit Hundertschaften von Polizisten in voller Kampfmontour (Vor Gericht werden diese Razzien von den Beteiligten gerne als „Durchsuchungsmaßnahmen“ bezeichnet.) von BaFin, Zoll, Steuerfahndung und dem Abwickler etc. zu einer Verunsicherung bei den Menschen führten. Erst durch diese Aktionen (u.a. die Sperrung diverser Konten) wurden die Auszahlungen erheblich erschwert. Dennoch konnten noch 6-stellige Beträge an die Kapitalüberlasser ausgezahlt werden.

    Zu einem Zeitpunkt, an dem noch kein rechtskräftiges Urteil eines Gerichtes vorlag, wurden durch die Razzien und die medialen Vorverurteilungen Tatsachen geschaffen, die die Rückzahlung der Gelder deutlich erschwerten, wenn nicht verunmöglichten. Das alles geschah auf der Basis der Meinung EINES! Sachbearbeiters bei der BaFin, wie sich in der Verhandlung herausstellte.

    Wo war die BaFin eigentlich, als es galt, den Milliarden-Schaden bei der SachsenLB zu verhindern? Gab es da nicht noch andere Landesbanken, die im Zuge der Finanzkrise Steuergeld verzockten. In NRW, Hamburg und Bayern, nur um einige zu nennen, die schon mal im Gespräch waren. Ja, wo war sie denn da, die BaFin? Diese von den Banken bezahlte Organisation, die den Zweck hat, die Banken zu kontrollieren (https://youtu.be/scnFUoqtSSA).

    Zusammenfassend bleibt zu sagen, die Bankmanager waren keinen Tag in Haft, obwohl die Schadenssumme tausendfach höher war. Diese Bankvorstände waren ein nicht unbedeutender Teil des Finanzsystems. Ihr Fehler war, kriminellen Auswüchsen innerhalb des Systems oder gar dem ganzen System, NICHT zu mißtrauen. Endergebnis: Die Banker kommen mit einer Geldbuße davon und ohne Vorstrafe. Sie sind Teil des „Systems“, genau wie die BaFin und das politische Establishment.

    Peter hingegen, der eine Alternative zum herrschenden Finanzsystem tatkräftig aufbaut, ist darauf bedacht, in Sachwerte und in Strukturen, die in der Lage sind, einen Mehrwert zu generieren, zu investieren. Er, der genau diesem System mißtraut und den Menschen Alternativen anbietet, wird behindert und kriminalisiert. Er hätte keinen Cent in die Ramschpapiere gesteckt, die der SachsenLB zum Verhängnis wurden. Ist es nicht eine Ironie, daß mit Peter als Bankvorstand kein Schaden entstanden wäre.

    Wenn man nun die Auswirkungen der beiden Fälle auf das Gemeinwohl anschaut, haben wir einerseits die Steuerzahler, die für die fehlenden Milliarden bürgen, sprich: zahlen. Das Geld fehlt bei Kindergärten, Arbeitslosen, Schulen und Polizisten. Kein Politiker, kein Bankmanager saß auch nur einen Tag lang in Haft. Alle kommen, wenn überhaupt, mit einer Geldstrafe und ohne Vorstrafe davon. Die Höchststrafe im aktuell herrschenden System scheint ein unschönes Karriereende zu sein, egal wie hoch der Schaden ist.

    Die Kapitalüberlasser der Kooperationskasse haben das Geld überlassen in dem Bewußtsein, daß es weg sein könnte. Der Schaden für die Allgemeinheit ist gleich null. Wurde der Schaden für die Kapitalüberlasser etwa durch die Razzien der BaFin und die Verscherbelung von Werten durch den „Abwickler“ verursacht? Ist es Peters Fehler, daß er nicht zum „System“ gehört, während die Bankvorstände die ganze Milde des Gesetzes zu spüren bekamen? Peter und seine Unterstützer hingegen erhielten „die größte Durchsuchung, die die BaFin jemals durchgeführt hat“, so der Jahresbericht 2013 der BaFin (siehe Quellen).

    Gibt es im Zusammenhang mit dem Gesagten eine Abwägung der Verhältnismäßigkeit?

    Am 8. Dezember 2016 hat Peter genau ein halbes Jahr in der Untersuchungshaft verbracht. Angeblich wegen Fluchtgefahr. Ein Mann, der sich schon vielen Verfahren stellte, sei es in Führerscheinangelegenheiten, wegen eigener Kfz-Kennzeichen oder wegen der eigenen Gesundheitskasse; ein Mann der immer wieder von sich aus die „Behörden“ kontaktierte und um Zusammenarbeit beim Aufbau neuer Strukturen ersuchte. Dieser Mann, der keiner Auseinandersetzung aus dem Weg geht, soll plötzlich „flüchten“ wollen?

    Egal, ob wir uns einen weisen und gütigen König wünschen oder nicht, dem Landgericht Halle ist eine weise Entscheidung zu wünschen.

    Übrigens, das Kunstwerk vor der Sachsenbank-Filiale in Halle, in der Luftlinie zwischen dem Landgericht und der Bankniederlassung in der Geburtsstadt des „Königs von Deutschland“, heißt „Flamme der Revolution“. Reiner Zufall?

    Christian Kurzer

    Quellen:

    http://www.sz-online.de/sachsen/karriereende-im-debakel-3542820.html

    http://www.sz-online.de/sachsen/landesbank-verfahren-gegen-geldbusse-eingestellt-3553660.html

    http://www.mz-web.de/wittenberg/peter-fitzek–warum-geschaedigte-mit-dem–koenig-von-deutschland–sanft-umgehen-25110168

    http://www.mz-web.de/wittenberg/verhafteter–koenig-von-deutschland–polizei-ueberwaeltigt-peter-fitzek-in-wittenberg-24193926

    Downloadlink: https://www.bafin.de/SharedDocs/Downloads/DE/Jahresbericht/dl_jb_2013.pdf?__blob=publicationFile&v=2 , Seite 61

    http://krd-blog.de/prozessbericht-vom-8-verhandlungstag-2-teil-nachbetrachtung/

  6. Erste Pressemitteilung: Aktuelle Zahlen & Fakten
    http://koenigreichdeutschland.org/de/neuigkeit/erste-pressemitteilung-aktuelle-zahlen-fakten.html

    http://koenigreichdeutschland.org/de/meldeamt.html

    https://krb-eza.koenigreichdeutschland.org/EZA2/web/login

  7. 22.11.2016, Landgericht Halle, 9. Verhandlungstag Teil 3/3 Erlebnisbericht von Florian Steinlein

    Ein Verteidiger beginnt daraufhin mit der Befragung des Abwicklers: Er will wissen, ob er vor dem Großeinsatz die richterlichen Beschlüsse gesehen hat.

    „Wie sollte ich? Ich wurde erst an diesem Tag Abwickler!“

    Da dem Verteidiger diese Aussage wohl auch seltsam erscheint, fragt er nach dem anfangs erwähnten Treffen in Bonn.

    Nach meiner Erinnerung geht der Abwickler auf diese Frage gar nicht ein. Er erklärt nahezu im Wortlaut: Nach meinem Rechtsverständnis war die BaFin die Institution, welche die Befugnisse dazu hatte, gültige Rechtsmittel festzulegen und durchzuführen. Weiter ebenfalls nahezu im Wortlaut: Die BaFin koordinierte die verschiedenen Einsatzkräfte vor Ort.

    An dieser Stelle möchte ich darauf verweisen, dass die Zeugen der BaFin – allen voran der, nach eigenen Angaben für die Sofortmaßnamen zuständige, Referatsleiter EVG5 – sowohl Einsatzführung als auch Einsatzverantwortung vehement abgestritten haben!

    Einschub: Ich stelle einige Tage nach dem 9. Prozesstag – während des Studiums des bereits erwähnten Schreibens der BaFin, datiert vom 21.09.2015 – fest, dass der Abwickler bei obiger Aussage die Wahrheit wohl wieder verzerrt hat:

    Zu Beginn seiner Befragung sagt der Abwickler zum Treffen in Bonn aus. Wann das war, hat er in meiner Erinnerung offen gelassen. Dagegen hat er klar betont, dass ihm das Datum des dort geplanten Großeinsatzes nicht mitgeteilt worden ist.

    Im oben genannten Schreiben finde ich dagegen eindeutige Hinweise darauf, dass dieses Treffen in Bonn am 26. November 2014 (Tags zuvor) stattgefunden haben muss. Deshalb betrachte ich es auch als völlig ausgeschlossen, dass ihm das Einsatzdatum unbekannt war …

    Mit seiner Aussage: „Ich wurde erst an diesem Tag Abwickler!“ kann er sich auch nicht versehentlich auf den 26. November bezogen haben. Denn dann hätte er wohl kaum noch Zeit gefunden, für den nächsten Tag – Punkt 8:00 Uhr Lutherstadt Wittenberg – ein „zertifiziertes Verwertungsunternehmen“ aus Hamburg zu gewinnen …

    Noch außergewöhnlicher – geradezu absurd – wird es, als ich die bereits erwähnte Rechnung dieses „zertifizierten Verwertungsunternehmens“ studiere. Erneut erschlägt mich fast der Blitz. Als 2. Posten werden darin „6 Industriegutachter“ aufgeführt, deren Teilnahme bei der „Einsatz- und Lagebesprechung“ am 26.11.2014 vom Auktionshaus in Rechnung gestellt werden …

    Der Abwickler muss den Verwerter damit bereits im Vorfeld beauftragt haben! Wenn man sich vor Augen führt, dass an diesem Treffen: Hauptzollamt, Steuerfahndung, BaFin, Polizei, Abwickler, Verwerter und wer-weiß-wer sonst noch beteiligt war – dann beraumt man so ein Treffen nicht mal eben so an.

    Hier wurde auf eine genaue Punktlandung hingearbeitet!

    Die Vorbereitungszeit zu einem Großeinsatz wie diesen, dauert für gewöhnlich mehrere Wochen! Allein die 16 an diesem Tag vorgelegten Bescheide der BaFin bzw. des Abwicklers – alle mit Datum vom 26. November 2014 – beschäftigten den verfassenden Referatsleiter EVG 2 sicher mehrere Wochen. Wie er aussagte, teils sogar Samstags und Sonntags.

    Der Rechtsanwalt mag es so sehen, dass er erst am Tag des Einsatzes – sozusagen offiziell – zum Abwickler wurde. Doch die ganze Wahrheit ist, dass er schon Wochen zuvor mit seiner Arbeit begonnen haben muss.

    Dass bei einem von ihm gemeinten Treffen das Einsatzdatum nicht genannt wurde, sollte dennoch der Wahrheit entsprechen. Meiner Meinung nach, bezog er sich dabei auf ein zuvor stattgefundenes Treffen, einer Vorbesprechung, welche höchstwahrscheinlich stattgefunden hat.

    Ein Schelm wer Böses dabei denkt …

    Zurück mit dem ursprünglichen Verlauf: Der Abwickler sagte nahezu im Wortlaut: Die BaFin koordinierte die verschiedenen Einsatzkräfte vor Ort.

    Peter fragt den Abwickler später, ob er der Einsatzleiter des letzten Großeinsatzes war.

    „Nein!“

    „Wer war das?“

    „Weiß ich nicht. Ist mir namentlich nicht bekannt.“

    Damit ist die nächste Abschweifung fällig, denn ansonsten ist das ungewöhnlich Skurrile dieser Situation wiederum kaum zu verstehen: Als ich am Tag dieser Razzia mein privates Werkzeug vor den Fängen der Verwertungsmaschinerie retten wollte, wurde ich – wie auch andere – an einen engen Mitarbeiters des Abwicklers verwiesen. Namentlich ist mir dieser bekannt. Er galt vor Ort als Stellvertreter des Abwicklers und hatte somit die Befugnis, mein Werkzeug letztendlich außen vor zu halten. Dafür nochmals danke!

    Allerdings, wenn er diese Befugnis hatte, dann muss dieser Stellvertreter – genauso wie der Abwickler als dessen Vorgesetzter – für gewöhnlich auch die Verantwortung, für zumindest diesen seinen Handlungsbereich, übernehmen – mit allen Konsequenzen.

    Die Steuerfahndung entsprechend für ihren Handlungsbereich und wer-weiß-wer sonst noch dessen jeweiligen …

    Wenn der Abwickler angeblich auch nicht verantwortlich war, dann wird es ganz schön dünne. Somit verbleibt ja nur noch die Steuerfahndung, die ja aber beim ersten Großeinsatz – zumindest nicht offiziell – gar nicht dabei war …

    Die Frage nach dem bzw. den Verantwortlichen scheint mir mittlerweile eine höchst ungewöhnliche zu sein! Denn offensichtlich ist hier niemand für irgendwas verantwortlich – noch nicht mal für eine Büroklammer …

    Wenn nun ein leitender Mitarbeiter des ‚zertifizierten Verwertungsunternehmens‘ vor Gericht geladen wäre, dann würde dieser wohl aussagen: Der Auftrag des Abwicklers erteilte ihm als Verwerter die Vollmacht alle Gegenstände von Wert zu Geld zu machen!

    Verantwortung?

    War nicht meine Aufgabe …

    Wer könnte da am Ende denn noch den „Schwarzen Peter“ haben?

    Zurück zum ursprünglichen Verlauf: Peter ist, wie gewohnt, der letzte in der Reihenfolge der Fragensteller. In mehreren Etappen befragt er den Abwickler nach der entwendeten und einfach verschrotteten Marmorsäge, nach der ausgebauten Steuereinheit der Pyrolyseanlage, den verschwundenen und später im Internet angebotenen Anlassern der beiden Notstromgeneratoren, …

    An Punkt 1 kann sich der Rechtsanwalt nicht erinnern. Von Punkt 2 weiß er gar nichts. Er hat diese „… mit Sicherheit nicht …“ entfernen lassen. Zu Punkt 3: „Nein, [ich] weiß auch nicht, dass diese entfernt worden sind.“

    Die vorsitzende Richterin unterbricht Peter und belehrt ihn darüber, dass er dem Zeugen richtige Fragen stellen soll. Als dieser protestieren will, fegt sie seinen Einwand beiseite: Der Abwickler „… sollte Vermögensgegenstände sicherstellen, deswegen ist es allein schon widersprüchlich, dass er Gegenstände kaputt gemacht haben soll!“

    Erneut bin ich völlig baff: Wie kann die Vorsitzende, bei all den überdeutlichen Hinweisen auf Ungereimtheiten in den Aussagen des Abwicklers, so etwas überhaupt noch aussprechen?!

    Ihr verwunderter Tonfall legt nahe, dass sie wirklich absolut nicht begreifen kann, wie Peter auf derlei Vermutungen kommen kann.

    Daraufhin fragt Peter den Abwickler nach der Verwertung der riesigen Drehbank, welche laut Nachbarn für 1.200 € direkt an ihn verkauft wurde. Das 13 Tonnen schwere funktionstüchtige Gerät hätte damals allein an Schrottwert um die 2.600 € eingebracht.

    Der Rechtsanwalt kann sich wieder mal nicht erinnern. Aber er ist überzeugt, dass der ‚zertifizierte‘ Verwerter alles anständig verwertet hat und er Listen habe, auf denen jeder verwertete Gegenstand samt Erlös ausgewiesen ist.

    Was diese Listen wert sind, kam wohl bereits hinreichend zum Ausdruck!

    An dieser Stelle muss unbedingt mal über das ungewöhnlich schwache Gedächtnis verschiedener an den Großeinsätzen Beteiligter gesprochen werden. Das kollektive Ausmaß des Vergessens, legt ja geradezu den Verdacht auf eine breite Epidemie von Alzheimer im fortgeschrittenen Stadium nahe!

    Vor Gericht entschuldigte sich der Rechtsanwalt für sein ‚schwaches‘ Gedächtnis mit dem Verweis darauf, dass man beruflich mit so vielen ähnlichen Dingen zu tun hätte, dass man sich an einzelne gar nicht erinnern könnte …

    An kleine für gewöhnlich sicherlich nicht, aber an große, außergewöhnliche Dinge erinnert sich der Mensch in der Regel sehr gut. An außergewöhnliche Dinge wie eine Pyrolyseanlage oder eine gewaltige Drehmaschine. Diese wurde mit 13 Tonnen auch nicht mal eben so abtransportiert (ähnliches gilt für sperrige Klavierflügel). So etwas kostet Zeit, fällt dementsprechend auf und bleibt damit im Gedächtnis. Dies gilt auch für die Tatsache, dass man für gewöhnlich nicht alltäglich ein Königreich auf mehreren ungewöhnlichen Anwesen abwickelt!

    Zu beteuern – dass man beruflich mit so vielen ähnlichen Dingen zu tun hätte und man sich daher an einzelne gar nicht erinnern könnte – erscheint mir in etwa so, als würde man behaupten – man könne sich an seinen Autokauf nicht mehr erinnern, weil man ja täglich die benötigten Lebensmittel einkaufe …

    Ich frage mich: Was wird hier für ein niederträchtiges Spiel gespielt?

    Dass ich es – mit viel Ironie und etwas Sarkasmus – als ‚Schwarzer Peter‘ hinstelle – darf eigentlich gar nicht sein. Für Manchen verniedlicht es das tragische Ausmaß der Gesamtsituation. Doch ist dies der ‚Galgenhumor‘, den ich mir auch weiterhin bewahren will …

    Denn in Wahrheit fehlen mir zu solchen Auswüchsen von gewohnheitsmäßigen Realitätsverlust gepaart mit gewohnheitsmäßigen Machtmissbrauch schlicht jegliche Worte …

    Peter scheint zu merken, dass er hier und heute gar nichts mehr gewinnen kann …

    Mit gesenkter Stimme fragt er den Abwickler nach der Zusammenarbeit mit ihm. Sie sei wechselhaft gewesen. Peter hakt daraufhin nach. Der Rechtsanwalt erklärt, dass die Zusammen­arbeit 2012 bei der Abwicklung der alten Verträge der NDGK gut gewesen wäre. 2014 dagegen hätte er nicht immer Antworten auf die von ihm gestellten Fragen erhalten. Z.B. bezüglich der Zugangsdaten der polnischen Konten …

    Peter fragt, ob sie beide je eine Konfrontation miteinander gehabt hätten.

    „Nein. Grundsätzlich verschiedene Auffassungen! Aber keine Konfrontation miteinander.“

    Zuletzt will Peter vom Abwickler wissen, ober er die Rechtmäßigkeit der BaFin-Bescheide nachgeprüft hat. Antwort: „War nicht meine Aufgabe!“

    Einer der Richter flüstert so laut, dass ich ihn deutlich bis in die zweite Zuschauerreihe hören kann. „Das ist Aufgabe der Gerichte!“

    Es klang mir nicht so, als würde er es als seine Aufgabe ansehen, dies heute nachzuprüfen. Es war nicht hoffnungsvoll und aufmunternd gemeint. Vielmehr so, als würde man sich offen über einen Anderen lustig machen …

    Auch das erscheint mir bereits als Gewohnheit …

    Der Zeuge wird entlassen.

    An diesem Tag wundere ich mich sehr über das offen zur Schau gestellte Verhalten der Richter, denn es lässt tief blicken. Bei derlei an Blindheit grenzende Verschlossenheit für die Lebensumstände anderer Menschen – für deren Sichtweise oder Weltbild, empfinde ich sie als berufsunfähig …

    Peter beginn damit neue Beweisanträge zu stellen:

    Soll seitens des Gerichts festgestellt werden, dass er berechtigt davon ausgehen konnte, dass die Schreiben der BaFin aufgrund der fehlenden Formalitäten lediglich Entwürfe waren.
    Ich weiß nicht mehr genau warum, aber zum zweiten kommt es schon nicht mehr. In meiner Erinnerung reden seine Anwälte und auch die vorsitzende Richterin plötzlich abwechselnd auf ihn ein …

    Ich beobachte Peter genau. Er sitzt auf seinem Platz und ist ungewöhnlich still.

    In Gedanken flüstere ich ihm zu: Jetzt nicht den Glauben verlieren!

    Plötzlich spüre ich eine extreme Veränderung im mir: Irgendwie so, als ob meine Gefühlswelt durch eine Falltür in die völlige Leere stürzt. Ich spüre, wie mich eine tief empfundene Traurigkeit und Hilflosigkeit übermannt. Selbst jetzt, in meiner Erinnerung daran, kommen mir die Tränen.

    Erst einen Augenblick später, als Peter zu sprechen beginnt und weint, wird mir klar, dass ich gerade innig mit ihm mitfühle …

    Wie ich hier vor Gericht und in der Öffentlichkeit derzeit dargestellt werde, „… belastet mich emotional sehr!“ „Dass es [er meint das Geld] nicht in meiner Tasche ist, würde ich gern mal darlegen wollen ….“, stattdessen muss ich hier still dasitzen und zuhören, welche Dinge da über mich verbreitet werden. Am Tag der Aussagen der BaFin-Zeugen hatte ich „… bis 19:30 Tränen in den Augen.“

    Eigentlich wollte ich einen weiteren Haftprüfungsantrag stellen, aber so wie das hier läuft, hat das gar keinen Zweck. „Ich frage mich halt, ob das Verfahren dazu benutzt wird, meine Untersuchungs­haft zu sichern oder die Untersuchungshaft dazu, das Verfahren aufrecht zu halten?!“

    Ich habe schon gesundheitliche Schäden aufgrund der schlechten Haftbedingungen …<

    An dieser Stelle unterbricht die Vorsitzende: „Das hat jeder Untersuchungshäftling auszuhalten!“ Ich bin geradezu paralysiert vor Schock! Für die Richterin scheint dies allerdings eine ganz gewöhnliche Aussage gewesen zu sein.

    Sie setzt sogar noch ordentlich einen drauf, als sie eine absolut daneben liegende Geschichte zu erzählen beginnt: Sie spricht von den historischen Errungenschaften der Stadt Halle in Bezug auf Gefängnisse. Im 19. Jahrhundert seien dort die ersten Einzelzellen eingeführt worden …

    Ich wähne mich in einem schlechten Traum …

    Mehrfach blicke ich hinüber zu Annett und Peters Mutter: Beide sind deutlich mitgenommen. Man sieht ihnen an – man fühlt es geradezu – was sie soeben mitmachen müssen …

    Peter spricht unterdessen davon, dass er für gewöhnlich 22 Stunden pro Tag in seiner 9 m² Zelle eingesperrt ist. Er spricht von für ihn außergewöhnlich belastenden Einschränkungen: Er kann sich nicht angemessen gesund Ernähren, hat kaum die Möglichkeit Sport auszuüben und kann noch nicht mal seinem Verlangen nach entsprechender Köperhygiene nachkommen. Zudem entfällt an jedem der vielen Verhandlungstage der Freigang …

    Er verweist darauf, dass nach geltendem BRD-Recht, die Untersuchungshäftlinge nicht genauso wie verurteilte Häftlinge untergebracht werden dürfen. Doch nach seinen vor Ort gemachten Erfahrungen, haben es diese sogar besser …

    Durch all diese Umstände leidet meine Leistungsfähigkeit, mich entsprechend auf den Prozess vorzubereiten. Vor Gericht habe ich ständig das Gefühl, mich nicht wirklich äußern und darstellen zu können. „Ich bin doch darum bemüht, diese Unterstellungen aus dem Feld zu räumen.“ Doch gibt man mir dazu einfach nicht die Gelegenheit …<

    Die Richter fragen irgendwas in die Richtung, ob er damit sagen möchte, dass er ein Geständnis ablegen will …

    Ich fühle mich hilflos und „… das belastet mich sehr!“

    „Ich weiß ja wo die Gelder geblieben sind, aber mich fragt ja keiner danach.“ Nun vergehen 3 Wochen bis sich wieder etwas tut. Ich will die Dinge aber nicht so elendig lange hinauszögern!

    Die Anwälte raten mir zu diesem Zeitpunkt von bestimmten Dingen ab, aber ich würde gern wissen warum …<

    Die Vorsitze wirft ein, dass Strategien vor Gericht für gewöhnlich üblich sind und Anwälte diese nie verraten. Peter entgegnet, dass er vor Gericht gar keine Notwenigkeit für Taktiken oder Strategien sehe: „Es geht doch um die Wahrheit – und die steht für sich selbst!“

    Um 14:15 Uhr schließt die Vorsitzende den 9. Verhandlungstag.

    Von einem Freund hinter mir höre ich: „Es geht hier nicht um Wahrheitsfindung, sondern darum, wer die bessere Geschichte erzählt!“

    Wie Recht er doch in diesem Moment zu haben scheint …

    Eine ‚bessere‘ Geschichte möchte ich auch noch erzählen:

    Nach der Mittagspause komme ich mit der sympathischen Protokollführerin ins Gespräch. Ich bemitleide sie darum, dass sie das alles protokollieren muss. Daraufhin erklärt sie mir zu meinem Entsetzen den Unterschied zwischen einem „Inhaltsprotokoll“ und einem „Verlaufsprotokoll“:

    Beim Amtsgericht werden erstere erstellt. Wenn jemand also stundenlang schnell redet, muss dies alles genau mitgeschrieben werden.

    Beim Landgericht dagegen werden letztere erstellt. Egal wie viel jemand redet – sie schreibt dann: „Der Zeuge sagt zur Sache aus.“

    Peter wurde früh genug hereingeführt, um den letzten und entscheidenden Teil zu verstehen und zu begreifen. Dies war auch ihm neu – hat er doch manche Dinge speziell auch fürs Protokoll ausgesagt. Und nun gibt es gar kein Inhaltsprotokoll, wonach man einen Zeugen auf einer Falschaussage festnageln könnte …

    Zurück zum ursprünglichen Verlauf: Peter ist sauer und scheint ungewöhnlich abwesend: „Werde ich hier nur verheizt? Kommt denn die Wahrheit nie auf den Tisch?“

    Ich mache mir Sorgen um ihn. Ausgerechnet er, der den Menschen zu mehr Freiheit verhelfen möchte, büßt seine für diese Vision gerade ein …

    Zwar wirkt Peter nur wenige Minuten später schon wieder gefestigter und versöhnlicher, doch als er seine Arbeitsmittel zusammenräumt, spricht er betrübt vor sich hin: „Ich will nicht mehr hart sein – mein ganzes Leben bin ich hart gewesen. Ich hab´ so viel daran gearbeitet weich zu werden …“

    Egal wie sehr ich mich täglich darum bemühe, meine Gedanken und Gefühle klar zu halten und positiv auszurichten – an diesem 9. Verhandlungstag übermannen sie mich ab einem gewissen Punkt letztendlich. Ich weine aus offenem Mitgefühl im Gerichtssaal …

    Vor dem Saal gehe ich zu Peters Mutter – ich wünschte ich hätte sie unter besseren Umständen kennen gelernt. Sicherlich ziemt es sich nicht gerade, sich einem weinenden älteren Menschen vorzustellen – doch ich wollte ihr unbedingt sagen, dass sie stolz auf Peter sein kann und sich von niemanden etwas gegenteiliges einreden lassen soll!

    Auch mit Annett spreche ich kurz, doch dann ist irgendwie alles zu viel für mich. Ich will nur noch raus aus diesem unheimlichen Gebäude.

    Draußen bin ich froh wieder an der frischen Luft zu sein. Doch sogleich denke ich dabei an Peter, dem diese Freude nicht vergönnt ist …

    Ich fühle mich traurig, erschöpft und geschlagen …

    Ich fühle mich hoffnungslos verloren …

    Ich möchte mich am liebsten verkriechen …

    Ich weiß nicht wie Peter das alles aushält – ich selbst könnte es nicht!

    Wofür tut er das alles?

    Die meisten Menschen in Deutschland und der Welt haben sich offenbar an ihr ‚Schicksal‘ längst gewöhnt. So scheint es ihnen egal zu sein, dass sie „alternativlos“ unglücklich sind …

    Wofür tut er das alles?

    Ich kann es mir nur so erklären: Es muss wahre Hingabe sein …

    Zusammenfassend sollte es für alle Menschen immer offensichtlicher und unübersehbarer werden, dass es die grundgesetzwidrigen Aktionen der sich selbst ermächtigenden BaFin sowie deren willige Handlanger waren und sind, durch welche die vermeintlich „geschädigten Anleger“ überhaupt erst geschädigt wurden und nach wie vor werden.

    Bei diesen Aktionen wurden Wertgegenstände sowie Produktionsmaschinen geraubt und billig verscherbelt – was man nicht mitnehmen konnte, wurde sabotiert. Lächerliche 68.000 € wurden dadurch „zertifiziert“ verwertet, wobei ich noch nicht mal sagen kann, ob da die 25.000 € für das große Anwesen in Reinsdorf (fast 10.000 m², mehrere ausgewiesene Bauplätze) schon mit eingerechnet sind. Wenn man sich vor Augen führt, dass das komplette Inventar der Königlichen Reichsbank für 1.100 € und das vom Anwesen Apollensdorf für 29.000 € verramscht wurden, wäre dies allemal möglich.

    Was der Abwickler für seine ‚wertvollen‘ Dienste berechnet ist unklar. Doch kennt allein die Rechnung des ‚zertifizierten Verwertungsunternehmens‘ schon keine Grenzen: 88.242,78 € verlangt man fürs Einsacken und Verschwinden mit der Beute. Dabei gehe ich davon aus, dass dem Auktionshaus wie gewöhnlich noch ein Anteil am Erlös der Beute zugesprochen wird.

    Diese Rechnung gestattete man sich seitens der BaFin – im Schreiben vom 21.09.2015 – direkt an das Königreich Deutschland weiterzuleiten.

    Angeblich haben wir das tiefschwarze Mittelalter seit Jahrhunderten hinter uns gelassen. Doch offenbar nicht in allen Bereichen. Zudem müssen diese noch tiefer verfallen sein, denn damals sind die Räuber mit der Beute auf und davon – heute stellen sie dafür auch noch Rechnungen …

    Und doch sind es in erster Linie kaum vermeintliche ‚Institutionen‘ wie die BaFin, welche die wahren Fäden ziehen. Schon gar nicht deren angeworbene Handlanger. Sie alle handeln nur gemäß ihres Auftrags und übernehmen damit bereitwillig die Drecksarbeit für die wahren Herren und Meister im Hintergrund. Die willigen Helfer möchten dieses Spiel lediglich auf der Seite der scheinbar ‚Mächtigen‘ mitspielen – dementsprechend tun sie nahezu alles, um sich anzubiedern.

    Die Überlasser sind ihnen dabei – Entschuldigung, aber ich kann es nicht treffender bezeichnen – scheißegal. Eiskalt abgebrüht lassen diese Leute, die für sie niederen Menschen über die Klinge springen, wenn es ihren egoistischen Zwecken dient. Um dem Ansehen von Peter und dem Königreich Deutschland zu schaden, nimmt man sie als Kollateralschaden bereitwillig in Kauf – je mehr, desto besser für ihre Zwecke.

    Es stimmt aber nicht, dass diesen Leuten das Recht scheißegal ist. Sie haben eben nur ihre eigene – der gewöhnlichen entgegengesetzte – Auffassung davon! Sie sind es gewohnt, sich über grund­legende Menschenrechte hinwegzusetzen – wann, wo und wie sie wollen – weil sie es als ihr höheres (Geburts-)Recht betrachten!

    So werden heutzutage in Deutschland und auf der ganzen Welt immer mehr grundlegende Menschenrechte außer Kraft gesetzt – immer häufiger und immer offener. Wenn bestimmte Leute den Befehl dazu geben – schreiten ganze Armeen verschiedenster, gut ausgebildeter und bezahlter Söldner zur Tat …

    Diese verstehen ihr Geschäft!

    Dadurch, dass der eigentlich zu erwartende und längst überfällige, laute Aufschrei der Menschen noch immer ausbleibt, werden diese Leute auch nicht in ihre Schranken verwiesen.

    Diese Leute – wie auch die von ihnen unterdrückten und ausgebeuteten Menschen – bleiben ihren Gewohnheiten treu. Dadurch verfallen man ihnen immer tiefer …

    Der ‚Deutsche Michel‘ sitzt wie gewohnt vor seinem Fernseher und lässt sich unter – halten …

    „Wehret den Anfängen …“ und „Wir sind das Volk“ galt es einst …

    … aber was gilt heute?

    Menschen – wie die vom Königreich Deutschland – die friedlich zusammenfinden, weil sie im ursprünglichen Geiste längst zusammengehören – …

    … die sich vereinen, um die Grundlage zur menschlichen Weiterentwicklung zu verbessern, indem sie sich einem höheren ethischen Ideal verschreiben – …

    … und dadurch darauf hinwirken, dass alle Menschen gemeinsam dauerhaft friedlich und glücklich Leben können – …

    … werden von diesen Leuten als Gefahr wahrgenommen. Sie gilt es zu bekämpfen …

    Egal, mit welch niederträchtigen Methoden man es zu verschleiern versucht – es geht rein darum, Bewegungen wie das Königreich Deutschland zu vernichten …

    Das Frustrierendste an der ganzen Sache ist, dass das Gericht so oft seine Überzeugung äußert, dass das alles nichts mit dem eigentlichen Gegenstand des Prozesses – dem Vorwurf des Betreibens unerlaubter Bankgeschäfte sowie der Veruntreuung von Anlegergeldern – zu tun hat.

    Einerseits ist dies richtig – andererseits wiederum völlig falsch …

    Denn der Ursprung dieses Prozesses, samt seiner kompletten Vorgeschichte, liegt wohl begründet in der Angst der Mächtigen davor, ihre Pfründe zu verlieren. Diese Angst gilt es ihnen zu nehmen und den offenen und ehrlichen Schulterschluss von Mensch zu Mensch zu suchen …

    Das meine ich absolut ernst, denn wie sonst sollte dies friedlich gelingen?!

    Wurde bisher auch noch so viel Unschönes über die BaFin, deren Helfer sowie der Herren und Meister im Hintergrund offenbart, so sind es letztendlich immer Menschen, welche hinter diesen Dingen stehen. Alle an der Vision Königreich Deutschland Mitwirkenden engagieren sich für eine friedliche Weiterentwicklung der menschlichen Gemeinschaft. Das Erzeugen von Feindbildern wäre dieser Sache äußerst abträglich.

    Es gilt jedoch, alle Beteiligten über ihre jeweiligen Verfehlungen gegenüber der Gemeinschaft der Menschen aufzuklären, damit sie alle daraus lernen können. Nur wenn wir daraus lernen und unsere Gewohnheiten ändern, können wir uns weiterentwickeln. Wenn wir denken und fühlen, wie wir immer schon gedacht und gefühlt haben – dann tun wir das, was wir immer schon getan haben und werden auch immer wieder nur das erreichen, was wir bisher immer schon erreicht haben …

    Achten wir auf unsere eignen Gewohnheiten!

    Im Trott des Alltags geht es ständig um uns Menschen bestimmende – ja geradezu dominierende – Gewohnheiten. Darum, dass man sich der wirklich wichtigen Dinge oft gar nicht mehr ausreichend bewusst ist. Vielleicht nimmt man sie schon gar nicht mehr wahr und bemerkt es noch nicht mal – aus Gewohnheit! Oft habe ich den Eindruck, die Menschen nehmen sich gegenseitig gar nicht mehr als solche wahr – zumindest nicht auf Augenhöhe. Ebenfalls aus Gewohnheit!

    Unser aller Gewohnheiten, gute wie schlechte, gleichen einem ständigen Kreislauf, welcher vermeintlich schwer zu durchbrechen ist. Einfacher erscheint es dagegen, sie auszutauschen: egoistische durch weniger egoistische oder, noch besser, altruistische zu ersetzen.

    Ziel ist, unseren ‚Widersachern‘ zu vergeben und ihnen mit ehrlicher Freundlichkeit und offenem Verständnis gegenüberzutreten, damit daraus neue Freundschaften erwachsen können. Jeder noch so lange Weg, beginnt mit dem ersten Schritt …

    Werden Sie wieder offen für Neues. Selbst vermeintlich unbedeutende Gewohnheiten zu hinterfragen und ggf. zu verändern ist ein würdiger erster Schritt auf unserem Weg der friedlichen Weiterentwicklung. Wenn wir wirklich Frieden für die Menschheit wollen, so gilt es zunächst den Frieden in uns selbst zu erschaffen – ihn dort zur Gewohnheit zu machen. Dann können wir anderen Menschen ruhig und gelassen begegnen, ganz nach dem Motto: „Liebe deinen Nächsten auch dann wenn er es nicht zu verdienen scheint, weil du dir sicher sein kannst, dass er es dann am meisten braucht!“

    Wenn Sie wissen wollen, was ich damit meine, dann durchbrechen Sie doch – vielleicht nur aus Spaß – mal einige Ihrer Gewohnheiten. Fangen Sie mit etwas einfachem an: Bestellen Sie sich z.B. im Restaurant mal etwas anderes, Ungewohntes. Gleiches gilt für die Wahl Ihres Abendprogramms oder für das nächste Weihnachtsgeschenk …

    Und denken Sie nicht nur an sich und die Ihnen Nahestehenden. Bedanken Sie sich doch z.B. bei Ihrem nächsten Einkauf mal bei der Kassiererin, indem Sie sie mit ihrem Namen (Namensschild) ansprechen, ihr in die Augen schauen und ihr Ihr freundlichstes Lächeln schenken.

    Beobachten Sie dann genau ihre Reaktion …

    Und beobachten Sie Ihre eigene im weiteren Verlauf des Tages …

    http://krd-blog.de/22-11-2016-landgericht-halle-9-verhandlungstag-teil-33-erlebnisbericht-von-florian-steinlein/

    Impressionen: Vision-wird-Tat – Dezember 2016
    http://koenigreichdeutschland.org/de/vision-wird-tat-dezember-2016.html

  8. Der König ist tot! Lang lebe der König! – Thailands Thronwechsel fällt in unruhige Zeiten

    Im Oktober starb der langjährige thailändische König Bhumibol. Nun soll Kronprinz Maha im südostasiatischen Staat den Thron übernehmen. Im Unterschied zu seinem Vorgänger weist dieser in der Bevölkerung jedoch ein erhebliches Sympathiedefizit auf.

    https://deutsch.rt.com/asien/43804-konig-bhumipol-ist-tot-lang-lebe-thailand/

  9. 22.11.2016, Landgericht Halle, 9. Verhandlungstag Teil 2/3 Erlebnisbericht von Florian Steinlein

    Zurück zum ursprünglichen Verlauf:

    Die vorsitzende Richtern fragt den Abwickler, ob es einen „Plan“ gab, nach dem er die beschlagnahmten und verwerteten Vermögensgegenstände der einzeln abzuwickelnden Institutionen (Königreich Deutschland, Königliche Reichsbank (KRB), NeuDeutsche Gesundheitskasse (NDGK), Kooperationskasse (KK), Verein Ganzheitliche Wege e.V.) zugeordnet hat.

    Ungewöhnlicherweise entschuldigt sich dieser zunächst mit der Aussage, die Zuordnung „… ist nicht immer mit 100%-iger Genauigkeit zu gewährleisten.“ Er hat einfach alles, was in den Räumen der KRB vorgefunden wurde, dem Vermögen der KRB zugeschrieben. Und so ist er auch weiterhin verfahren. Da der Verein Ganzheitliche Wege e.V. laut Grundbuch als Eigentümer des Anwesens in Apollensdorf eingetragen ist, wurden alle dort beschlagnahmten Wertgegenstände – davon auch so einige private – dem Vermögensbestand des Vereins zugeschrieben.

    Ich bin so was von fassungslos bei dieser Aussage! Wie einfach man doch Verbrechen mit einer Milchmädchenrechnung ‚legitimieren‘ kann …

    November 2014 – ein für mich höchst ungewöhnlicher Tag:
    Die unleserlich unterschriebenen und mit „Urkundenbeamte(r) der Geschäftsstelle“ versehenen richterlichen Beschlüsse hätten für gewöhnlich – wenn überhaupt – nur die Durchsuchung der Privaträume von 3 Personen decken dürfen. Das Recht auf Privatbesitz fand an diesem Tag allerdings gar keine Beachtung, da auch sämtliche Privaträume der ca. 25 Gemeinschaftsmit­glieder durchsucht wurden.

    Dies geschah, obwohl interne Mietverträge bestanden und die Privaträume alle als solche gekennzeichnet waren. Eindeutig markiert waren auch überlassene Arbeitsmittel. Obwohl eine Vielzahl von Einsatzkräften und vermeintlich Verantwortlicher von mehreren Anwesenden x-malig darauf hingewiesen wurden – interessierte sich niemand dafür …

    So war es auch niemanden Aufgabe die wahren Eigentumsverhältnisse zu überprüfen. Wen interessieren schon formale oder rechtliche Bedingungen gerichtlicher Beschlüsse – man wähnte sich im Besitz eines Blankoschecks par excellence!!!

    Anderer Menschen Recht auf Privateigentum scheint heutzutage schon keine Bedeutung mehr zu haben. Soll dies auch zur Gewohnheit werden?!

    Unter dem Gesichtspunkt, dass alle auf dem Anwesen in Apollensdorf befindlichen Gegenstände von vornherein dem Eigentum des Vereins Ganzheitliche Wege e.V. zugerechnet wurden – …

    … plus dass der Abwickler den Auftrag der BaFin als Vollmacht betrachtete, alle Gegenstände von Wert in Besitz zu nehmen – …

    … sollte man wohl dankbar dafür sein, dass dieser Tag so ‚gewöhnlich‘ abgelaufen ist!!!

    Als der Abwickler weiter aussagt: „Ich kann es nicht ausschließen, dass Gegenstände falsch zugeordnet wurden.“ – ist das für mich wie blanker Hohn und Spott …

    Dies potenziert sich sogar noch als er nachfolgend erklärt, wie geradezu leicht solche versehentlich zugeordneten Gegenstände durch „Aussonderung“ wieder zurückbekommen werden konnten: Wenn Kaufbelege vorgelegt wurden, seien viele Gegenstände zurückgegeben worden – so nahezu sein Wortlaut.

    Einer der Schöffen stellt später – erstmals im gesamten Prozess – eine auf diese Aussage des Abwicklers bezogene Frage: Er will wissen, wie viel Gegenstände ausgesondert wurden und welchen Wert diese insgesamt gehabt hätten.

    Aus den zunächst vielen Gegenständen werden nun noch 20-25, allesamt nur von geringem Wert.

    (Blanker Hohn und Spott)³ – gilt es nun zu erklären:

    Einer meiner besten Freunde aus der Gemeinschaft, hat bei der Durchführung dieser sog. „Drittwidersprüche“ zur erwähnten „Aussonderung“ mitgewirkt. Davon sind ihm 2 besonders sinnbildliche Bespiele für das gewöhnliche Verhalten des Abwicklers in Erinnerung geblieben:

    Im 1. Fall wurde versucht, den beschlagnahmten Mazda einer Freundin wiederzubekommen: Eingereicht wurde der mehrere Jahre alte Kaufvertrag, doch das genügte offenbar nicht. Seitens des Abwicklers wollte man zusätzlich noch wissen, wo denn die 2.000 € für den Fahrzeugkauf eigentlich herkamen. Als auf die Mutter verwiesen wurde, wollte man wissen, woher diese denn das Geld gehabt hätte. Sie hatte es geerbt – doch genügte auch diese Antwort den Ansprüchen des Abwicklers nicht …

    Später wird Peter den Zeugen fragen, ob er dieses Fahrzeug herausgegeben hat. Antwort: „Nein!“, „Die Eigentumsnachweise wurden nicht entsprechend eingereicht!“

    Als daraufhin jemand aus den Zuschauerreihen zu laut „lächerlich“ ‚denkt‘, verbittet sich dies der Rechtsanwalt. Er unterstreicht nahezu wörtlich: Nach seinem Ermessen wurde nicht richtig eingereicht!

    Der 2. Fall betrifft die Rückforderung mehrerer stationärer Holzbearbeitungsmaschinen eines Tischlers, welcher diese dem Königreich Deutschland für den Aufbau einer eigenen Tischlerei überlassen hat. Als die Kaufbelege von Ende der 90er Jahre eingereicht wurden, wurde der Tischler seitens des Abwicklers als „Strohmann“ von Herrn Fitzek bezeichnet und deren Herausgabe einfach verweigert …

    Auch dazu fragt Peter den Zeugen später, ob er die Tischlereimaschinen schon zurückgegeben hat. „Nein!“, bleibt die knappe Antwort – mehr will er dazu nicht sagen …

    Mir fehlen zu solchen Auswüchsen von Realitätsverlust schlicht jegliche Worte. Jemanden für 13 Jahre vor Gründung des Königreiches Deutschland getätigte, gewerbliche Anschaffungen im Nachhinein als „Strohmann“ zu bezeichnen?!

    In was für düsteren Welten leben solche Leute …

    Gewisse Leute scheinen bereits derart daran gewöhnt zu sein, dass sie machen können was sie wollen und dennoch immer damit durchkommen!

    Am meisten Leid tut es mir für die durch all diese Aktionen der BaFin wahrhaftig geschädigten Überlasser. Denn die nachfolgenden Aussagen des Abwicklers betreffen den durch die Verwertung erzielten ‚Geld‘-Betrag: Für all die beschlagnahmten und „zertifiziert“ verwerteten Gegenstände wurden bisher insgesamt klägliche 68.000 € erzielt!!!

    Doch es folgt noch ein weiterer Schlag direkt ins Gesicht der Überlasser, denn dieser Betrag wird ja noch auf die jeweils separat abzuwickelnden Institutionen aufgeteilt. Verteilungsgrundlage ist wohl der bereits erwähnte „Plan“ des Abwicklers, nachdem er zwischen den Vermögensgegenständen der einzelnen Institutionen unterschieden hat. Steckten zuvor noch alle unter einer Decke, so scheint man nun plötzlich sauber zu trennen …

    Und für die Überlasser wird gar nichts übrig bleiben!!!

    Offensichtlich wird dies daraus, dass von den 68.000 € lediglich 1.047,66 € der Königlichen Reichsbank zugeschrieben werden. Dies ist der exakt vom Abwickler genannte Betrag – alle Zahlen sind korrekt und es fehlt auch keine!

    Sogar noch schlimmer ergeht es der Kooperationskasse – dieser konnte gar kein Wertgegenstand zugeordnet werden.

    Zwar wurde die gesamte, einst solide bis hochwertige, IT-Ausstattung bisher angeblich noch nicht verwertet, doch ist fraglich was sie noch erbringen wird – nun, da sie weitere 2 Jahre älter ist. Und dennoch verbleiben diese knapp 1.000 € ein im Raum schallender Hohn. Dafür wurde die komplette Büroausstattung der KRB verramscht – allein der dort entwendete Flügel wurde kurz zuvor für 3.500 € erworben …

    Doch an diesen kann sich der Abwickler ungewöhnlicherweise nicht erinnern!

    Ein Schelm wer Böses dabei denkt …

    Interessanterweise erwähnt die Vorsitzende an dieser Stelle bestehende Vorwürfe gegen den Abwickler, dass sich “… nicht so viel Mühe gegeben wurde, das [Beschlagnahmte] zu verwerten.“

    „Dieser Vorwurf ist mir völlig unbekannt!“

    Doch gleich im Anschluss sagt er ungewöhnlich widersprüchlich, er hätte im Internet über solche Vorwürfe gelesen. Er selbst hat nur den ihm übertragenen Auftrag erfüllt. Bezüglich der Verwertung verweist der Abwickler erneut darauf, dass er mit einem angesehenen und vertrauenswürdigen „zertifizierten Verwertungsunternehmen“ zusammenarbeitet. Er versichert dem Gericht, dass dieses „Internetauktionshaus“ stets „… den höchstmöglichen Verkaufspreis erzielt hat.“

    Dass all diese angeblichen ‚Beamten‘ sowie sämtliche in deren Dienst stehende Personen nur auftragsgemäß ihre ‚Pflicht‘ getan hätten und sich für rein gar nichts verantwortlich zeigen – ist auch schon traurige Gewohnheit …

    Der Abwickler verweist weiter auf Listen seitens des Verwerters über die verkauften Gegenstände und die erzielten Erlöse.

    Vorsitzende: „Diese Listen würden mich interessieren.“

    Der Rechtsanwalt bestätigt sie beim Gericht einzureichen.

    Mich würden diese Listen auch interessieren, da ich noch ein neuwertiges, 500€ teures, Elektrowerkzeug von mir vermisse, welches bisher auf keiner Liste aufgetaucht ist.

    Ein Schelm wer Böses dabei denkt …

    Des Weiteren fragt die vorsitzende Richterin nach beschlagnahmten Fahrzeugen und liest zahlreiche Hersteller und Modelle von einer Liste vor. Ich kann sie nicht alle erfassen, doch darunter befindet sich auch ein VW-Transporter, welcher wie ich weiß bereits im Frühjahr 2014 verkauft wurde. Zudem staune ich nicht schlecht, als ungewöhnlicherweise ein BMW 323i Coupé – eindeutig mein damaliges Privatauto – vorgelesen wird.

    Der Abwickler antwortet darauf, dass er all diese Fahrzeuge gerne zur Verwertung gehabt hätte, aber sie waren nicht auffindbar. Dagegen hat er einen Mazda (das bereits o. g. Auto) verwertet, der nach seiner eigenen Aussage allerdings nicht auf der Liste steht.

    Was war das für eine ungewöhnliche Liste, auf welcher nicht der verwertete Mazda, dafür aber mein Auto stand? Denn bisher hatte ich angenommen, dass es damals zurückgelassen wurde, weil dieses völlig eindeutiger Privatbesitz war. Allerdings hätte das auch für den Mazda gelten müssen!

    Bei mir wurde ‚nur der Fahrzeugbrief‘ aus dem Vereinsbüro entwendet …

    Sehr ungewöhnlich …

    Auch einen 5er BMW hat der Abwickler zur Verwertung bekommen, doch sprang dieser nicht mehr an und konnte deshalb angeblich nicht mehr verwertet werden.

    Was mal so eben in einem gewöhnlich klingenden Nebensatz ausgesagt wird, entpuppt sich als der nächste ‚Gipfel der Unverschämtheit‘. Dieser schwarze BMW 5.35d wurde 2012 zum Schnäppchenpreis von ca. 20.000 € gekauft, weil ein repräsentatives und verlässliches Fahrzeug benötigt wurde. Ich kenne das Auto aus älteren Videoberichten über die staatseigenen Fahrzeugkennzeichen des Königreiches Deutschland. In diesem Zusammenhang wurde der BMW im März 2013 von der Polizei Wittenberg beschlagnahmt.

    Allerdings stand das Fahrzeug dann bis zur Übergabe an den Abwickler – frühestens Ende November 2014 – bei der Polizeidirektion Wittenberg herum. Für gewöhnlich braucht man sich nach 1,5 Jahren nicht zu wundern, wenn ein Fahrzeug nicht mehr anspringt. Dagegen schon, wenn es nun angeblich gar nicht mehr verwertet werden konnte …

    Ein Schelm wer Böses dabei denkt …

    Auf dieser Liste befindet sich auch Peters damalig genutztes Auto, ein silberner BMW 320d Touring. Als ich begreife, dass dieses Auto mehrfach und eindeutig als beim Verwertungseinsatz „nicht vorhanden gewesen“ bezeichnet wird, verspüre ich den extremen Drang hier und jetzt vor Gericht eine Zeugenaussage unter Eid machen zu wollen …

    Dieser silberne BMW mit amtlichen Kennzeichen „WB-IF777“ wurde damals wohl als erstes Fahrzeug sichergestellt. Darüber hinaus wurde es von ‚Einsatzkräften‘ sogar benutzt!

    Als damaliger Objektverantwortlicher im Königreich Deutschland wollte ich am 28. November 2014 den Schaden in Reinsdorf begutachten. Da das Objekt von der Polizei abgeschirmt wurde, habe ich mit meinem Begleiter dem dortigen Treiben zugesehen. Ich konnte es kaum glauben, als ich genau diesen silbernen BMW – Verwechslung ausgeschlossen – vorfahren sah! Ich glaube mich zu erinnern, dass nur eine Person ausstieg. Wer auch immer dies war oder für wen er arbeitete – er trug Zivilkleidung und konnte sich frei auf dem Gelände bewegen. Ich habe aus einiger Entfernung Fotos gemacht – gerade auch vom Auto.

    Diese Fotos existieren leider nicht mehr. Ein weiterer ominöser Zivilist, ein älterer Herr mit Hut, den ich gar nicht zu fotografieren beabsichtigte, hetzte die Polizei auf mich und meinen Begleiter, da er nicht fotografiert werden wollte. Das Ausweisen der ‚Beamten‘ wurde verweigert – schließlich wären Uniform und Einsatzfahrzeug Ausweis genug. Dagegen stellte man meinen Begleiter und mich vor die Wahl: Aufnahmen unter Aufsicht löschen oder Aufnahmegeräte konfiszieren lassen.

    Wer diese Zivilisten waren, habe ich nie erfahren. Doch offensichtlich waren ihnen die Polizisten vor Ort unterstellt. Den BMW habe ich nach diesem Tag nie wieder gesehen – ich ging bis zu diesem Zeitpunkt davon aus, dass er verwertet wurde.

    Das wurde er sicherlich auch, doch eben offenbar ungewöhnlich inoffiziell …

    Einige Tage nach dem 9. Prozesstag erschlägt mich fast der Blitz! Der Grund: Ich studiere ein Schreiben der BaFin, datiert vom 21.09.2015, dem ein Schreiben des Abwicklers angefügt wurde, welches wiederum eine ausführliche Rechnung des von diesem beauftragten „zertifizierten Verwertungsunternehmens“ enthält. Diese lässt derart tief Blicken in das meines Erachtens betrügerische Verhalten (Gewohnheiten?) dieses Auktionshauses, dass ich ihr einen eigenen Bericht widmen werde …

    An dieser Stelle nur so viel: Darin aufgeführt ist ein Posten von 450 € für die Sicherstellung zweier Fahrzeuge. Und man rate nun einmal, welches eines davon ist?

    Ja, richtig! Da wird tatsächlich die Sicherstellung eines nicht näher bezeichneten Fahrzeuges mit dem amtlichen Kennzeichen „WB-IF777“ in Rechnung gestellt!

    Tja, dumm gelaufen – würde ich sagen. Da scheint doch jemandem tatsächlich ein herrlich gewöhnlicher Flüchtigkeitsfehler unterlaufen zu sein …

    Zurück zum ursprünglichen Verlauf: Kurz zuvor sagte der Abwickler aus, dass er all diese Fahrzeuge gerne zur Verwertung gehabt hätte, aber sie waren nicht auffindbar.

    In solchen Situationen erlebe ich mich innerlich zerrissen: Einerseits könnte ich mich aus Galgenhumor halb totlachen – andererseits fehlen mir zu solchen Auswüchsen von Korruption und Machtmissbrauch schier jegliche Worte.

    Erneut stelle ich mir die Frage: Was wird hier für ein verrücktes Spiel gespielt?!

    Während ich versuche meine Gedanken in eine positivere Richtung zu lenken, beobachte ich Peter. Er sitzt während der Befragung durch das Gericht wie gewöhnlich konzentriert vor seinem Laptop und tippt emsig darauf herum. Wieder könnte man meinen, er wäre völlig abwesend. Doch die ein oder andere Aussage erzeugt eindeutige Reaktionen bei ihm …

    Zurück zum ursprünglichen Verlauf: Nun wird der Rechtsanwalt nach seinen Kontakten mit den „Anlegern“ befragt. Er hätte alle Personen aus den beschlagnahmten Unterlagen angeschrieben, aber nicht alle hätten reagiert. Die „Anleger“ wurden daraufhin in folgende Kategorien eingeteilt:

    „Anleger“, die Geld überlassen haben und dies bestätigten …
    (Ergänzung meinerseits: … und dies eines Tages auch gerne zurück möchten): ca. 756.000 €

    „Anleger“, die ihr Geld wiederbekommen haben und es danach spendeten: 338.000 €
    „Anleger“, die auf die Rückgabe des überlassenen Kapitals komplett verzichten: 546.000 €
    „Anleger“, die sein Schreiben erhalten haben, aber keine Reaktion zeigten: 723.000 €
    „Anleger“ ohne derzeitig bekannte Anschrift (Schreiben kam zurück): 433.000 €
    Der Rechtsanwalt nennt abschließend die Gesamtsumme von: ca. 2.798.000 €

    Es herrscht offenbar Verwunderung darüber, warum so viele vermeintlich „geschädigte Anleger“ ihr Geld spendeten, darauf verzichten, keine Reaktion zeigen oder ihrer ‚Bank‘ keine aktuelle (BRD-)Adresse mitteilen.

    Von der Vorsitzenden wird in merklich verwunderten Ton nachgefragt: „Hatten sie auch Fälle von Anlegern, die glauben, dass sie das Geld wiederbekommen?“

    „Ja!“, antwortet der Abwickler mit höhnischem Gehabe.

    Ich habe daraufhin das Verhalten der Vorsitzenden beobachtet. Dennoch kann ich nicht einschätzen, ob sie vom, für sie wahrscheinlich ungewöhnlichen, Verhalten der Überlasser so überrascht und verwundert war oder davon, dass einige von ihnen tatsächlich noch daran glauben ihr Kapital irgendwann zurück zu bekommen.

    Der Abwickler geht davon aus, dass diesem ‚ungewöhnlichen‘ Anlegerverhalten ein Gespräch zwischen Peter und ihm zu Grunde liegt. So wie ich es verstanden habe, hat dieses sogar direkt am Tag der 3. Razzia stattgefunden. Sinngemäß hatte Peter ihn gefragt: Was wäre denn, wenn nun alle Überlasser ihm (dem Abwickler) sagen würden, dass sie das Geld nicht zurück haben wollten.

    Bei dieser Aussage hat der Rechtsanwalt wieder eine ganz seltsame und umständliche Formulierung verwendet, die so gar nicht seinen bisherigen Sprachgewohnheiten entspricht. Umständlich und indirekt, aber für mich eindeutig, spielt er darauf an, dass Peter die „Anleger“ auf dieses Zwiegespräch hin beeinflusst, manipuliert oder wer-weiß-was hat, damit sie ihr Kapital nicht zurückfordern würden.

    Als Antwort auf diese böswillige Anschuldigung kann ich dem Rechtsanwalt nur folgendes raten: Er sollte nicht so viel von sich selbst auf andere schließen!

    Für seine infame Verleumdung gibt es keinerlei Beweisgrundlage und das weiß er auch …

    Hier wird lediglich wieder einmal versucht, Peter und das Königreich Deutschland zu diffamieren. Man wirft wie gewohnt einfach jeglichen Dreck und Schmutz in diese Richtung und hofft darauf, dass irgendwas schon hängen bleiben wird.

    Da die Verleumdung nach „Schrotflinten-Prinzip“ für die BaFin allerdings nach wie vor nicht aufgeht, scheint sie einen neuen ungewöhnlichen Fahrplan ‚entwickelt‘ zu haben. Diesen eröffnet an dieser Stelle der Abwickler: „Verzicht geht nach Ansicht der BaFin nicht! Einlagegelder müssen zurückgezahlt werden!“

    Und damit enthüllt sich ein weiterer Teil des wahren Gesichtes der BaFin …

    Ich gehe davon aus, dass die neue Direktive eine ‚Frustreaktion‘ auf das für sie unerwünschte – weil nicht zum erhofften Ziel führende – Verhalten der Überlasser darstellt. Nun setzt die BaFin sich erneut über die Wünsche der angeblich von ihr zu schützenden „geschädigten Anleger“ hinweg. Was macht schon ein weiteres Mal – das Tabu ist ohnehin längst gebrochen …

    Vielleicht wird auch dies noch zur Gewohnheit werden!

    Allerdings sollte die BaFin ihre neue Direktive lieber nicht zu laut hinausposaunen. Denn diese Aussage führt zu einem höchst spannenden Umkehrschluss: Sollten die Herren und Meister der BaFin davon hören, dass auch sie nun Einlagegelder zurückzahlen müssen, dann könnte dies zu außergewöhnlich interessanten Ergebnissen führen …

    Abermals möchte ich auf o.g. Verleumdung zurückkommen:

    Es mag durchaus so gewesen sein, dass Peter diese Frage derart gestellt hat. Was er aber im ursprünglichen Kontext damit meinte, hat er öffentlich – bei Veranstaltungen – verkündet. Nämlich, dass er versucht hat dem Abwickler begreiflich zu machen, dass dieser durch Erfüllung seines Auftrages eben gerade nicht im Interesse der Überlasser handelt. Diese haben ihr Kapital ja aus einem gewissen Grund und zu einem bestimmten Zweck überlassen. Daher können die Überlasser auch gar kein Interesse daran haben, es auf die Art und Weise der BaFin bzw. des Abwicklers zurück zu bekommen!

    Jeder, der schon mal am Rande vom Ablauf einer Insolvenz mitbekommen hat, weiß genau wie sie für gewöhnlich ablaufen: Die letzten beißen dabei stets die Hunde – und die ‚Kleinen‘ sind immer die Letzten!

    Ich glaube den meisten Überlassern war wie Peter und vielen am Königreich Deutschland Mitwirkenden damals bereits klar, worauf die ganzen Aktionen der BaFin wirklich abzielten. Das hat sich bis zum heutigen Tag bewahrheitet und wird immer offensichtlicher und unbestreitbarer. Peter nahm und nimmt die Verantwortung für das ihm überlassene Kapital sehr ernst. In besonders schwierigen Momenten brach diese Belastung auch mal aus ihm heraus. Dann hat er der Gemeinschaft zum ‚Vorwurf‘ gemacht, dass diese es ja gut hätte, da letztendlich die ganze finanzielle Verantwortung nur auf seinen Schultern laste …

    Dies kränkte mich damals sehr. Doch im Endeffekt war es nur die Wahrheit!

    Denn wie man ohne Zweifel sehen kann, lastet sie auch heute noch auf seinen Schultern!

    Es soll noch auf die vom Abwickler genannten und oben aufgeführten Zahlen eingegangen werden: Obwohl mich die hier im Prozess genannten Zahlengrößen überraschen und sogar erschrecken, löst sich dieses Gefühl für gewöhnlich schnell in Luft auf. Hört man genau zu wie gewisse Zahlen zustande gekommen sind, so disqualifizieren sie schlagartig ihren vermeintlichen Beweiswert.

    Einer der Verteidiger fragt später nach diesen Zahlen: „Wie kommen sie [Abwickler] darauf, dass sie diese Summen einfach saldieren können?“

    Der Rechtsanwalt verweist darauf, dass auf seiner „Anlegerliste“ kein Name mehrfach aufgeführt ist. Zwei sind sich zwar zum Verwechseln ähnlich, beziehen sich aber tatsächlich auf zwei verschiedene „Personen“.

    Diese Aussage mag sicherlich der Wahrheit entsprechen, doch die eigentliche Frage wurde damit umgangen. Überraschenderweise hakt die Verteidigung auch nicht weiter nach …

    Nichtsdestotrotz scheinen hier sämtliche über die Jahre getätigten Einzahlungen und Überlassungen einfach addiert worden zu sein. Dadurch entsteht dann die ungewöhnlich hohe Summe von 2,8 Mio. €. Die Frage ist nun: Lässt man sich davon das bisherige Gesamtbild verzerren?

    Denn wie diese Summe zustande kommt ist alles andere als klar, weswegen auch der Verteidiger nachhakte. Zunächst ist unklar, woher die dieser Auswertung zugrunde liegenden Einzelbeträge wirklich stammen. Vom Zeugen wurde dies, meiner Erinnerung nach, gar nicht erwähnt. Wenn hier abermals nur Banküberweisungen berücksichtigt wurden, wäre dies wohl wiederum kaum als solide und gewissenhafte Auswertung zu bezeichnen. Inwieweit die Endsumme demnach überhaupt Auszahlungen berücksichtigt, bleibt anhand der oben aufgelisteten Einteilung der „Anleger“ völlig offen. Schließlich haben nicht alle Überlasser, welche Kapital zurückerhielten, es danach wieder gespendet! Der Vollständigkeit halber sollten diese aber aufgeführt sein!

    Wie bereits mehrfach ausgesagt, wurde das überlassene Kapital nicht auf den Konten der Systembanken belassen, sondern, aufgrund der angespannten weltweiten Finanzlage, lieber vor Ort in bar verwahrt. So kam es außergewöhnlicherweise sogar dazu, dass selbst größere Auszahlungen bzw. Investitionen (z.B. 350.000 € Abzahlung für Gelände Apollensdorf) in bar vorgenommen wurden. Dazu gibt es logischerweise keine Überweisungsbelege – bestenfalls Quittungen, welche im günstigsten Fall aber auch beschlagnahmt wurden.

    Sollten die Buchhaltungsdaten nach wie vor verschollen bleiben, so können die Bar-Investitionen nur von den Menschen bezeugt werden, die diese erhalten haben. So geschehen am 4. Verhandlungstag vom ehemaligen Eigentümer des Geländes in Apollensdorf. Weiterhin können dann die Auszahlungen nur in Kombination mit den entsprechenden „Sparbüchern“ vollständig nachvollzogen werden. Allerdings wurden diese bisher z.B. von einer extra für die Auswertung der Kapitalflüsse beauftragten Bilanzbuchhalterin der Landespolizei Sachsen-Anhalt, vernommen am 8. Verhandlungstag, nie überprüft! Sie hatte lediglich den Auftrag in der Betreffzeile einer Vielzahl von Überweisungen nur nach bestimmten „Schlüsselwörtern“ (KK, KRB, NDGK, …) zu suchen und diese samt der dazugehörigen Beträge entsprechend aufzulisten. 700 „Sparbücher“ überprüfen war zu viel Arbeit und nicht ihr Auftrag!

    Wenn man wie so oft vor Gericht verkündet „… der Wahrheit um den Verbleib des Geldes …“ endlich auf die Spur kommen will, so ist dringend anzuraten einige der bisherigen Gewohnheiten zu ändern! Denn wenn das Gerichts die Existenz der verschollenen Buchhaltungsdaten weiterhin in Frage stellt, dann muss man sich demnächst wohl mal an ‚ungewöhnlich‘ viel Arbeit machen. Dazu gehört dann z.B. eine weitaus größere Menge Zeugen zu laden und sämtliche 700 „Sparbücher“ gründlich zu überprüfen …

    Die ungewöhnliche Antwort des Abwickler – keine mehrfachen Namen aufgeführt – scheint mir keinen Sinn zu ergeben. Vielleicht meinte er damit, dass es keine doppelte Erfassung der Überlasser gab, als die Überlassungen der KK in die KRB übertragen wurden. Zum besseren Verständnis ein kleines Beispiel: Herr Muster hat mittels eines Kapitalüberlassungsvertrages (KÜV) der KK 10.000 € überlassen. Später hat er diese durch einen weiteren KÜV in die KRB übertragen. Nun könnte man fälschlicherweise davon ausgehen, dass Herr Muster 20.000 € überlassen hat.

    Dass diese doppelte Erfassung ausgeschlossen wurde, hätte ich, um die Gründlichkeit meiner Auswertungsarbeit zu unterstreichen, auch explizit genauso gesagt!

    Alles sehr ungewöhnlich …

    Ein Schelm wer Böses dabei denkt …

    Was in dieser Auflistung des Abwicklers meines Erachtens nach gemacht wurde, will ich mit einer anderen Milchmädchenrechnung vergleichen: Wenn man all die Einnahmen seiner bisherigen 10-, 20-, 30-jährigen Berufstätigkeit zusammenzählt, dann entsteht leicht eine satte 6-stellige Summe. Man selbst erschrickt wahrscheinlich angesichts dieses hohen Betrages!

    Wie viel Sinn macht es, zu fragen, wo diese z.B. 250.000 € geblieben sind?

    Wurden diese vielleicht vom Lebenspartner veruntreut?!

    Wohl eher nicht! Rein rechnerisch hat man diese Summe zwar eingenommen, aber sie lag ja zu keinem Zeitpunkt in diesem Umfang auf dem Tisch!

    Vor nicht allzu langer Zeit dachte ich gewöhnlich noch, dass bei solch wichtigen Angelegenheiten wohl kaum derart schlampig und fahrlässig gearbeitet wird – zumindest nicht hier in Deutschland und schon gar nicht vor Gericht. Schließlich arbeiten daran gut ausgebildete, intelligente – vielleicht sogar studierte – Personen. Nach so vielen ungewöhnlichen Zeugenaussagen bezüglich der letztendlichen Sorgfalt ihrer Arbeit – „war nicht mein Auftrag“ – wurde ich davon nahezu restlos desillusioniert.

    Alles, was über die gestellte Aufgabe hinausgeht, wird gar nicht gemacht! Es ist faktisch nicht Teil der Aufgabe und somit keine Pflicht …

    Früher zu meiner Schulzeit nannte man dies Fleißaufgaben und wenn man als gründlich und ‚fleißig‘ gelten wollte, so wurden diese auch gemacht. Heute scheint offensichtlich eine andere Arbeitsweise den einst weltweit hoch angesehenen Deutschen Beamtenstandard zu begründen …

    Und diese scheint leider auch längst zur Gewohnheit geworden zu sein!

    Zurück zum ursprünglichen Verlauf: Der Abwickler wird nach der Außenstelle der Königlichen Reichsbank in der Schlossstraße 29 gefragt und erzählt von einem ansehnlichen Gebäude mit entsprechendem Schriftzug, von einem noblen Innenraum mit Marmorfußboden usw.. „Wenn man da vorbeiging, konnte man durchaus denken, dass sei eine echte Bank!“

    Keine weiteren Fragen.

    Spätestens an dieser Stelle wird mir bewusst, dass die Fragen des Gerichtes stets auf eine bestimmte Zeugenaussage abzielen. Wurde, wie eben, diese Aussage gemacht, ist das Thema beendet und man man wechselt zum nächsten.

    Allerdings bin ich froh, dass man nicht nur direkt fragt, weil gerade diese juristisch ausgebildeten Zeugen sich auf Nachfragen selbst in ihren Aussagen widersprechen und verstricken. Dies empfinde ich nach wie vor als völlig unerklärlich. Doch vielleicht habe ich in meiner Vergangenheit einfach nur zu viele US-Spielfilme gesehen, in denen die Anwälte gewöhnlich immer besonders smart und abgebrüht waren …

    Peter stellt dem Zeugen aufgrund seiner obigen Aussage später mehrere Fragen: Ob dieser im Besucherraum der KRB irgendetwas ähnliches wie gesicherte Bankschalter, Kontoauszugsdrucker, Bargeldautomaten oder Tresore gesehen hätte.

    „Nein!“, „Nein!“, „Nein!“ und „Kann mich nicht erinnern!“

    Weiter, ob er dagegen Regale mit angebotenen Büchern oder den ausgestellten Marmor gesehen hätte. „Weiß ich nicht!“ und „Nein!“

    Ich grinse in mich hinein. Da sind sie wieder – die einfachen und direkten Fragen von Peter. Keiner der in diesem Saal anwesenden Juristen, stellt solche gewöhnlichen Fragen und erzielt damit so eindeutige Aussagen.

    Und doch kann ich mich nicht erinnern, dass die entscheidende Frage gestellt wurde: Wenn all diese für jede Bankfiliale gewöhnlichen Dinge nicht vorhanden sind – wie kann man die KRB dann mit einer gewöhnlichen Bank verwechseln?!

    Oh ja, weil Königliche Reichsbank über dem Eingang stand!

    Tja, dies allerdings erst seit dem 16. September 2013 – über 4 Monate zu spät für den vom Gericht untersuchten Zeitraum. Peter wird so oft von der vorsitzenden Richtern ermahnt, dass seine Fragen nicht Gegenstand dieses Prozesses seien – nun gilt es mit gleichem Maß zu messen …

    Zurück zum ursprünglichen Verlauf: Die Staatsanwaltschaft ist nun an der Reihe. Zunächst fragt die Oberstaatsanwältin nach derzeitigen Bewohnern von Apollensdorf. Der Abwickler weiß nicht wie viele dort sind und beklagt weiter, dass ihm keine Miete gezahlt wird. Er hat allerdings darauf verzichtet, die vermeintlich ‚illegalen‘ Bewohner entfernen zu lassen, da er ja sonst für den Unterhalt des großen Gebäudekomplexes aufkommen müsste. So wird das Gebäude Instand gehalten, gereinigt, beheizt und sogar ‚bewacht‘. Das „… Gebäude sieht heute keineswegs schlechter aus als vorher!“

    Diese Aussage ist beispielhaft dafür, wie sich der Rechtsanwalt in seiner Wortwahl stets darum bemüht, bestimmte Dinge negativ darzustellen. ‚Das Gebäude sieht heute definitiv (viel?) besser aus als vorher!‘ – wollte er offensichtlich nicht sagen.

    Auch das bin ich bereits gewohnt – ein Schelm wer Böses dabei denkt …

    Dennoch danke für das Lob – ich werde es weitergeben!

    Weiter wird der Abwickler von der Oberstaatsanwältin gefragt, ob es denn noch äußerliche Zeichen oder Hinweise auf Tätigkeiten der da wohnenden Leute gibt.

    „Ja natürlich!“ antwortet der Rechtsanwalt und berichtet von Insignien, Schriftzügen, usw.

    Darauf entgegnet die vorsitzende Richterin: „Das ist aber nett, dass sie das alles so lassen!“

    Der Rechtsanwalt rechtfertigt sich: „Ich hatte nicht den Auftrag das Königreich Deutschland abzuwickeln, sondern das Banken- und Versicherungsgeschäft!“ Insignien, usw. zu beseitigen ist zu viel Aufwand – allein schon deswegen, weil seine Kanzlei in Süddeutschland ansässig ist. Zudem wäre es sinnlos, da diese dann am nächsten Tag wieder da seien. Er verweist diesbezüglich darauf, dass er auch die Internetseiten nicht dauerhaft abschalten konnte, da diese letztendlich auf einen Provider außerhalb der EU übertragen wurden.

    Und wieder ein ungewöhnlicher Widerspruch: Hatte der Rechtsanwalt gerade noch wortwörtlich ausgesagt: „Ich hatte nicht den Auftrag das Königreich Deutschland abzuwickeln …“, so war aber genau dies der von der BaFin erteilte Auftrag. Diesen führt er in seinen Schreiben sogar an erster Stelle stehend auf. Dass dies eine seiner Aufgaben war bzw. ist, unterstreicht er im nachfolgend damit, dass es ihm nicht gelang, die Internetseite dauerhaft abzuschalten. Wohlgemerkt ging das damalige Katz-und-Maus-Spiel vorrangig um die Königreich Deutschland-Hauptseite, welche nach Umzug zu einem Schweizer Provider erneut durch die Arbeit des Abwicklers gesperrt wurde. Wenn dies gar nicht Teil der Aufgabe des Abwicklers war, dann scheint es ja doch noch jemanden zu geben, der gerne ‚Fleißaufgaben‘ macht!

    Wie ungewöhnlich …

    Ein Schelm wer Böses dabei denkt …

    Die Oberstaatsanwältin kommt auf die – angeblich bisher noch nicht verwertete, komplette – IT-Technik zu sprechen. Sie fragt das Gericht, ob man denn nicht vielleicht den beschlagnahmten Server, zumindest für die Dauer des laufenden Prozesses, aus der Verwertung herausnehmen sollte. Für mich war diese Frage ungewöhnlich eigentümlich. Man könnte vielleicht meinen, sie war rein rhetorischer Natur, doch so war sie eindeutig nicht gestellt. Auch überrascht mich, dass die Vorsitzende noch einen Moment über ihre Antwort nachdenken muss, bevor sie sagt: „Vorläufig auf jeden Fall.“

    Der Abwickler erklärt, dass das Gros der IT-Technik von der Steuerfahndung konfisziert wurde. Diese hätte ihn irgendwann wegen dem Server kontaktiert und nach dem Zugangspasswort gefragt, welches er aber nicht hatte. Daraufhin wurde ihm irgendwann der Server übersandt, aber er hat immer noch kein Passwort. Zwar wurde versucht es zu knacken, jedoch vergebens. Zwar hätte er Spezialisten, die dieses knacken könnten, doch die kosten Geld. Außerdem gehört dies nicht zu seinem Auftrag.

    Als Nächstes wird festgestellt, dass der Abwickler nach der Steuerfahndung auch selbst noch zahlreiche Unterlagen konfisziert hat. Er sagt sogar: „Wir haben alle Unterlagen, die wie vor Ort finden konnten, mitgenommen.“ Aktuell befinden sich all diese Unterlagen noch immer im Besitz des Abwicklers. Zudem sind sie bisher nie kopiert oder irgendwohin weitergeleitet worden.

    Auf eine nachfolgende Anfrage, was unter den mitgenommenen Unterlagen und Daten gefunden wurde, kommt der Rechtsanwalt nahezu direkt zu sprechen: „Etwas, was den Namen Buchhaltung verdienen könnte, haben wir dort nicht gefunden.“

    Wie gewohnt: Bestimmte Zeugenaussage – keine weiteren Fragen …

    http://krd-blog.de/22-11-2016-landgericht-halle-9-verhandlungstag-teil-23-erlebnisbericht-von-florian-steinlein/

    Fortsetzung folgt …

  10. Thailand hat einen neuen König

    Mehr: https://de.sputniknews.com/bilder/20161129313548171-thailand-koenig/

  11. Firmenregister

    http://koenigreichdeutschland.org/de/firmenregister.html

    http://www.krdeutschland.de/was-wollen-wir/

    http://krd-forum.de/

    http://krd-forum.de/index.php?board/13-finanzen-wirtschaft/&s=dae57828d879da130610243d2f6e7b889b11fff4

    http://krb.koenigreichdeutschland.org/de/

  12. 22.11.2016, Landgericht Halle, 9. Verhandlungstag Teil 1/3 Erlebnisbericht von Florian Steinlein

    Mein subjektiver Erlebnisbericht – ein etwas anderer Einblick in die Geschehnisse des laufenden Gerichtsprozesses. Die juristischen Ereignisse dieses Tages bzw. den bisherigen Prozessverlauf insgesamt, kann ich dabei nicht detailliert wiedergeben. So sehr ich mich auch darum bemühe, letztendlich reicht mein rechtliches Wissen dafür nicht aus. Erneut wird das Geschehen aufgrund meiner umfangreichen Prozessaufzeichnungen und Erinnerungen in meinen Worten sinngemäß wiedergeben – so wie ich es verstanden habe.

    Heute bin ich bereits zum 5. Mal im Landgericht Halle. Was eigentlich nach wenig klingt, kommt mir dagegen ganz anders vor, da sich bereits eine gewisse Gewohnheit abzeichnet. So ist mir das Gebäude mittlerweile genauso vertraut, wie die gesamte Einlassprozedur zum Saal 90, bestehend aus Metalldetektoren, ggf. Leibesvisitation, Erfassung der Personalien und der Jacken- bzw. Gepäckabgabe. Die dazugehörigen einzelnen Abläufe sind schon derart verinnerlicht, dass ich sie mehr oder weniger automatisch ausführe.

    Wie schnell die Dinge doch zur Gewohnheit werden…

    Aus meiner Sicht der Dinge haben Gewohnheiten – bezogen auf Denken, Fühlen, Handeln – viel mit dem laufenden Prozess zu tun. Es sind individuelle Muster, die wir Menschen mit uns tragen. Wenn sie von außen tief eingeprägt wurden oder sich durch eigene Verhaltensweisen tief eingeschliffen haben, dann tragen wir diese wohl sogar in uns. Je ausgeprägter unsere Muster sind, desto weniger fallen sie uns selbst in der Regel noch auf. Aber nach außen hin sind Gewohnheiten kaum zu verbergen…

    Zudem lassen sich einmal ausgeprägte Muster kaum ändern, wenn wir verschlossen für Neues – Ungewohntes – sind und bleiben. Wenn wir denken und fühlen, wie wir immer schon gedacht und gefühlt haben – dann tun wir das, was wir immer schon getan haben und werden auch immer wieder nur das erreichen, was wir bisher immer schon erreicht haben…

    Achten wir auf die Gewohnheiten!!!

    Zu den einzelnen Abläufen vor Gericht gehören natürlich Menschen. So sind mir inzwischen auch die meisten der Justizbeamten vertraut, da es in der Regel immer wieder dieselben sind, die außerhalb wie innerhalb des Saales ihren Dienst tun. Wenn ich sie sehe, erscheinen sie mir fast schon wie alte Bekannte – man ‚kennt‘ sich irgendwie. Von Mal zu Mal tauscht man das ein oder andere Wort oder Lächeln mehr aus und plötzlich ist dieser gewisse ‚magische‘ Punkt erreicht, ab dem man höflich miteinander scherzt und lacht. Ich liebe diesen Punkt, da er mir symbolisiert, dass man sich nun für den jeweils anderen öffnet. Man beginnt sich gegenseitig zu vertrauen. Man begegnet sich als gleichwertige Menschen.

    Darum nenne ich diesen Punkt auch: ‚magisch‘!

    An diesem 9. Verhandlungstag sind über 25 Prozessbeobachter anwesend – der Großteil davon sind wie gewohnt Apollensdorfer. Daneben haben auch 3 am Königreich Deutschland Mitwirkende wieder keine Mühe gescheut, um hier vor Ort dabei zu sein. An diesem Tag lerne ich auch Peters Mutter Erika kennen, welche zusammen mit Annett angereist ist. Leider sollte es für beide, aus emotionaler Sicht, kein gewöhnlicher Tag werden…

    Um 10:02 Uhr wird Peter in bereits gewohnter Manier hereingeführt. „Guten Morgen!“ sagt er wie gewohnt lächelnd. Und doch erscheint er mir heute sofort irgendwie anders als sonst. Näher betrachtet hat er deutliche Tränensäcke, wirkt erschöpft und müde.

    Von den Handschellen befreit, spricht er sogleich mit den Anwälten und bereitet nebenbei den ‚Arbeitsplatz‘ für seine Verteidigung vor. Der berühmte, halb kaputte und teils nur noch von silbergrauem Klebeband zusammengehaltene, Umzugskarton, steht schon mit seinen Unterlagen bereit. Alles wie gewohnt.

    Die vorsitzende Richterin eröffnet gegen 10:10 Uhr die Verhandlung. Sogleich ruft sie Peter zur Ordnung auf – auch das bin ich schon gewohnt. Peter hat sich noch immer mit seinen beiden Anwälten besprochen. Die Vorsitzende verweist darauf, dass man hier nicht in der Schule sei. Ich bin etwas irritiert, da ich diese Reaktion als unpassend und übertrieben empfinde. Nicht nur, dass sich die Verteidigung meines Erachtens nach gemäßigt und nicht störend unterhalten hat, sondern ihr die erste ¾ Stunde im Vorfeld sowieso zugesprochen wurde – zum Stellen von Beweisanträgen. Aber ich bin es ja auch schon gewohnt, dass die Vorsitzende auch mal etwas ‚bissiger‘ sein kann. Da sich ihre Laune im Laufe der bisherigen Verhandlungstage für gewöhnlich immer wieder beruhigte, war ich überzeugt, dass das diesmal genauso sein würde. Ich sollte mich täuschen…

    Der Grund für die Unterhaltung stellt sich schnell heraus: Peter hat am 8. Verhandlungstag, am letzten Freitag, mündliche Beweisanträge gestellt, welche einer der Rechtsanwälte noch schriftlich ausarbeiten wollte. Dafür ergab sich bis zum heutigen Dienstag jedoch noch keine Gelegenheit. Peter ist ungeduldig und möchte dies gerne beschleunigen, um den Prozess voranbringen.

    Wer Peter kennt, ist auch seine Ungeduld gewohnt…

    In Bezug auf die Beweisanträge beantragt die Oberstaatsanwältin ihrerseits deren Nichteinführung in die Verhandlung. Der Aufwand diesen nachzukommen ist „… viel zu groß …“ und deren „… Ergebnis ist ein rein pragmatisches.“ Zudem hätte es keinen Beweiswert und nichts mit dem Prozess zu tun. Sie verweist darauf, dass es vor Gericht darum geht, „… Tatsachen unter Beweis [zu] stellen.“

    Die Aussage der Oberstaatsanwältin verwirrt mich. So wie sie den Begriff „pragmatisch“ verwendet hat, verstehe ich nicht, was sie damit aussagen will. Es ist als würde sie darauf anspielen, dass Peter mit den Beweisanträgen die Dauer dieses Prozesses „pragmatisch“ in die Länge ziehen wolle. Aber dies würde ja nur dann Sinn ergeben, wenn er noch auf freiem Fuß wäre…

    Vielleicht liegt es auch an meiner Auffassung der Begrifflichkeiten. Denn ich gehe davon aus, dass wenn das Gericht diesen Beweisanträgen nachkommt, so einige ungewöhnliche „Tatsachen (zum ersten Mal) unter Beweis“ gestellt werden. Diese sollten sogar zu einem höchst „pragmatischen“, den Prozess beschleunigenden, Ergebnis führen.

    Im Zusammenhang mit den Beweisanträgen werden von der Oberstaatsanwältin weitere vermeintliche „Tatsachen unter Beweis“ gestellt. Zu den Bescheiden vom Finanzamt Wittenberg, welches die Immobilien- bzw. Grundstückswerte (Reinsdorf ca. 800.000 €, Apollensdorf ca. 700.000 €) schätzte, sagt sie folgendes aus: „… Bescheide treffen keine Aussage über den Wert des Grundstückes.“ Eigentlich dienen sie nur der Vereinfachung der Steuerfestsetzung, „… als Bemessungsgrundlage für Grund- und Schenkungssteuer.“

    In der ungewöhnlichen Aussage der Oberstaatsanwältin liegt meiner Meinung nach viel ‚Zündstoff‘. Denn sie kann nur dahingehend verstanden werden, dass der reale Immobilien- bzw. Grundstückswert geringer sein muss als der, den das Finanzamt als Steuerbemessungsgrundlage annimmt. Dies würde im Umkehrschluss bedeuten, dass Immobilien- und Grundstücksbesitzer vom Finanzamt für gewöhnlich über den Tisch gezogen werden!

    Eine weitere „Tatsachen unter Beweis“ stellende Aussage betrifft den Beweisantrag, dass der Euro keinen Rechtsanspruch auf Konsum gewährleistet. Damit verbunden war, das Statut des Einlagensicherungsfonds zu den Akten zu nehmen.

    Der Lug und Trug, um eine angebliche gesetzliche Einlagensicherheit für die Sparer, war einer der ursprünglichen Gründe, warum Peter 2009 – ‚nach‘ der offiziellen Finanzkrise – eine Alternative zu den etablierten Banken erschaffen wollte.

    Dazu offeriert die Oberstaatsanwältin ihre Sicht der Dinge: Für das Gerichtsverfahren ist es „… vollkommen bedeutungslos, ob der Euro oder Einlagensicherungsfond sicher ist.“

    Seltsamerweise scheint sie im Anschluss daran geradezu für dessen Sicherheit zu werben. Sie erklärt, viel ausführlicher als ich es mitschreiben konnte, dass es neben dem gesetzlichen Einlagen­sicherungsfond ja auch noch einen freiwilligen gäbe, den die etablierten Banken bestücken würden. Dabei unterstreicht sie auch den, in diesem Zusammenhang oft erwähnten, gesetzlichen Anspruch auf eine Entschädigung jedes Anlegers von bis zu 100.000 €.

    Ob man diesen „Anspruch“ geltend machen kann ist fraglich. Nach meiner Erfahrung versucht sich jegliche Versicherung für gewöhnlich aus ihren Verpflichtungen herauszuwinden.

    Das Einlagensicherungsgesetz (EinSiG) wurde übrigens 2015 gemäß der Richtlinien der EU erneuert und dabei grundlegend von der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) entworfen. Ein Schelm wer Böses dabei denkt…

    Da der Zeuge erst für 10:45 geladen wurde und die Zeit bis dahin ursprünglich für das Stellen der Beweisanträge reserviert war, wird die Verhandlung bis dahin unterbrochen. Die Verteidigung nutzt diese Zeit, um intensiv an den Beweisanträgen zu arbeiten.

    Ab 10:55 wird der einzige Zeuge des Tages befragt: der als Abwickler beauftragte Rechtsanwalt. Mich erinnert dieser in Aussehen und Verhalten sofort an Josef Ackermann.

    Peter begrüßt ihn lächelnd und dankt ihm für sein Erscheinen.

    Wer Peter nicht kennt, würde darin Sarkasmus oder Zynismus vermuten, doch er meint es genau so, wie er es sagt. Er verwies des Öfteren darauf, dass alle Menschen ihre Entwicklungsschritte zu gehen hätten und für ihren gewählten Weg nicht verurteilt werden sollten. Ich halte dies für eine weise Grundeinstellung, um das Entstehen von Feindbildern schon im Ansatz zu vermeiden. Dies zu jeder Zeit im Alltag zu leben, gelingt mir zwar noch nicht – doch wird es eines Tages auch bei mir zur Gewohnheit werden…

    Nach erfolgter Belehrung gibt die vorsitzende Richterin dem Zeugen eine kurze Einführung zum Gegenstand des Prozesses, dem Vorwurf des Betreibens unerlaubter Bankgeschäfte sowie der Veruntreuung von Anlegergeldern. Danach fragt sie den Rechtsanwalt nach seiner Beauftragung als Abwickler und seinem Zwischenbericht zum aktuellen Stand der Abwicklung:

    Der Rechtsanwalt hatte bereits 2012 mit der Abwicklung von Verträgen der NeuDeutschen Gesundheitskasse (NDGK) zu tun. 2014 „… wurde [ihm] von der BaFin mitgeteilt, dass nun eine umfassendere Abwicklung geschehen sollte.“ Es gab ein Treffen in Bonn mit zahlreichen Stellen: Hauptzollamt, Steuerfahndung, BaFin und Polizei. Ich „… wurde gebeten, diese [umfassende Abwicklung] von meiner Seite entsprechend vorzubereiten.“ Ein Datum für die Maßnahme sei nicht genannt worden.

    Als Nächstes spricht der Rechtsanwalt von seiner Vorbereitung des Großeinsatzes. Nahezu im Wortlaut stellt der klar: Der Auftrag der BaFin erteilte ihm als Abwickler die Vollmacht alle Gegenstände von Wert in Besitz zu nehmen. Für die finanzielle Verwertung dieser Gegenstände „… wurde ein zertifiziertes Verwertungsunternehmen eingesetzt.“ Mit diesem wurden seitens des Rechtsanwaltes bereits sehr gute Erfahrungen gemacht. „Bis spätestens 18:00 Uhr sollte der Vorgang abgeschlossen werden.“ Dies sei so gewesen, weil das Verwertungsunternehmen das zu Verwertende ja noch einen weiten Weg abtransportieren müsste.

    Die ungewöhnliche Sorge um das Verwertungsunternehmen, um lange Arbeitstage, Überstunden, … der Mitarbeiter kaufe ich dem Rechtsanwalt in keinster Weise ab. Zu sehr klang es wie eine hohle Ausrede. In den verschiedensten Situationen meines Lebens durfte ich gewöhnlich erfahren, dass wohlhabende und vermeintlich besser gestellte Leute sich gar nicht für die Lebensumstände der – aus ihrer Sicht – Niederen interessieren. Diese werden ja schließlich dafür bezahlt!

    So wie der Abwickler bislang auftrat, zähle ich ihn zu diesen Leuten. Ich will ihn dadurch nicht abwerten, möchte mich aber von ihm distanzieren, um möglichst nicht mit ihm in Resonanz zu gehen.

    Dies mag voreingenommen wirken und sicherlich bin ich das diesbezüglich auch – allerdings ist mein Gedächtnis hierbei der ausschlaggebende Misstrauensfaktor. Denn ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie am 27. November 2014 die Polizisten nach 18 Uhr plötzlich zunehmend unruhig wurden, verstärkt miteinander tuschelten und ungewöhnlich oft auf ihre Uhren geschaut haben. Den ganzen Tag über waren sie ruhig und gelassen, verwiesen darauf: „nur ihre [gewohnte?] Pflicht zu tun“. Nach 18 Uhr schien sich daran eindeutig etwas geändert zu haben…

    Sind Einsatzbefehle der Polizei für gewöhnlich, womöglich aus rechtlichen Gründen, zeitlich begrenzt?

    Zurück zur Aussage des Rechtsanwaltes: Vor Ort war er zunächst vom ungewohnt großen Polizeiaufgebot überrascht gewesen. Bei der Durchsuchung der Räumlichkeiten hätte die Steuerfahndung stets Vorrang gehabt. Erst danach war er mit seinen Mitarbeitern an der Reihe, zu denen für ihn wohl auch diejenigen des beauftragten Verwertungsunternehmens zählten. „Bis 19, 20 Uhr war die Aktion beendet.“ Dabei wurden geringe Bestände an Bargeld vorgefunden, aber große Mengen „Königreich-Währung“, die ja leider nicht verwertet werden konnte, da sie ja „… kein echtes Geld …“ darstellt.

    Ich möchte an dieser Stelle erneut auf die im Detail liegenden Widersprüche hinweisen. Diese entlarven auch an diesem 9. Verhandlungstag wieder einige der bereits gewohnten Winkelzüge. Die diesen zugrundeliegenden Zeugenaussagen mögen sogar der Wahrheit entsprechen, doch erzeugen sie, wenn aus dem ursprünglichen Kontext gerissen, ein die Wahrheit verfälschendes Gesamtbild. Wird auf Nachfragen verzichtet, so kann ein eventuell verzerrtes Bild nicht mehr korrigiert werden. Dann bleibt dieses verfälschte Bild im Kopf des Richters, Schöffen oder Zuschauers bestehen und prägt sich dort für gewöhnlich ein.

    Erkennbar sind solche Ungereimtheiten daran, dass z.B. zu verschiedenen Zeitpunkten der Befragung gemachte Zeugenaussagen einfach nicht zusammenpassen, sich widersprechen und verstricken. Was ich damit nicht meine, sind Aussagen bei denen sich der Zeuge nicht mehr genau erinnert und folglich irgendetwas verwechselt oder falsch wiedergibt. In solchen Situationen artikulieren die Zeugen für gewöhnlich sehr deutlich ihre Unsicherheit und bleiben dabei innerhalb ihrer Sprachgewohnheiten. Wenn aber juristisch ausgebildete Zeugen zuallererst eine klare Aussage innerhalb ihrer Sprachgewohnheiten machen, welcher dann eine gestammelte, widersprüchliche Aussage außerhalb ihrer Sprachgewohnheiten folgt, dann ist mir das verdächtig!

    Die Wahrheit fügt sich für gewöhnlich – wie bei einem Puzzle – nahtlos passend ineinander…

    Zur Aussage des Abwicklers, bezüglich der mitgenommenen, aber wertlosen „Königreich-Währung“, fragt Peter später: Warum er all die nicht aktivierten Engel (private Regionalwährung) – in Millionenhöhe, teilweise noch in Form von Druckbögen zusammengefasst und mitsamt den Druckplatten – mitgenommen hat, wenn er diese doch gar nicht als Geld betrachtet und folglich nicht verwerten kann?

    „Haben sie eine Ahnung, was man alles verwerten kann!“, sagt der Abwickler in einem ungewöhnlichen, deutlich veränderten Tonfall.

    Peter bezweifelt, dass der Abwickler die Engel deswegen mitgenommen hat, um sie später an „Liebhaber“ zu verkaufen. Der Abwickler versichert im Gegenzug, er hätte deswegen bereits einige Nachfragen gehabt. Er lässt allerdings offen, ob irgendwas daraus wurde.

    Das Gericht scheint ihm dies zu glauben – damit ist dieses Thema abgeschlossen!

    Der deutlich veränderte Tonfall in der Stimme des Abwicklers, als er versucht hat glaubhaft zu machen, die Engel sollten an Liebhaber verkauft werden, sprach für mich mehr als 1000 (Rechts-) Bände. Ganz ähnlich verhielt sich der BaFin-Referatsleiter EVG2. Momente der Unsicherheit werden von solchen Leuten ganz einfach mit viel lauterer Stimme in einem noch überheblicheren und belächelnd herabwürdigenden Ton überspielt. Ich höre diesen noch immer: „Haben sie eine Ahnung, was man alles verwerten kann!“

    Mit solchen rhetorisch-psychologischen Mitteln versucht man das Gegenüber offensichtlich zu beeinflussen. Peter sieht man wohl als Emporkömmling, denn es auf seinen Platz zu verweisen gilt…

    Der Engel ist eine private Regionalwährung – ursprünglich herausgegeben vom Verein NeuDeutschland, als vereinsinternes Zahlungsmittel! Für private Währungen ist die BaFin grundsätzlich nicht zuständig. Doch sah man hier offenbar die Chance, sich dieser unbequemen alternativen Währung auf bequeme Weise zu entledigen. Man wusste genau, dass wenn diese gewaltige Geldmenge mitsamt den Druckplatten beschlagnahmt ist, der Engel als private Regionalwährung gestorben ist. Er kann nicht länger gültiges Zahlungsmittel sein, da die Währungshoheit gestohlen wurde.

    So hat der Abwickler einerseits nicht gelogen als er behaupte, der Engel sei nicht von Wert für die Verwertung! Andererseits stimmt es genauso, dass er den Auftrag der BaFin als Vollmacht alle Gegenstände von Wert in Besitz zu nehmen betrachtet hat! Die Engel-Währung hatte sehr wohl einen Wert – allerdings hierbei für die BaFin bzw. deren Herren und Meister!

    Damit hat der Abwickler wiederum nur gemäß seines Auftrages gehandelt – wie er an diesem Tag noch oft aussagen wird. Und deshalb wird er sich dafür wohl auch nicht verantwortlich fühlen…

    Ich bin erstaunt und – zu meiner Schande – sogar ein wenig beeindruckt, welch genial perfide Winkelzüge in diesem Spiel ausgeführt werden!!!

    Zurück zur Aussage des Rechtsanwaltes: Er wusste im Vorfeld des Großeinsatzes von den Kontoverbindungen nach Polen. Doch leider kam man der – für ihn offenbar gewöhnlichen – Bitte nach Herausgabe der Zugangsdaten nicht nach. So konnte er die Konten zwar für einen kurzen Zeitraum sperren lassen, aber keinen Zugriff darauf erhalten. Er hatte Kontakt zum polnischen Gegenstück der BaFin aufgenommen, doch sei diese leider nicht mit den gleichen – von ihm gewohnten – Rechten ausgestattet.

    Ein Schelm wer Böses dabei denkt…

    Dass die Zugangsdaten für die polnischen Konten nicht herausgegeben wurden, führt er später als Hauptargument dafür an, warum er nicht der Meinung sein kann, dass sich Peter um Zusammenarbeit bemüht hat.

    In der Folge stellt der Abwickler schon damals vor Ort fest: „Die sichergestellten Gegenstände ließen nicht erwarten, dass die unerlaubten Bankgeschäfte rückabgewickelt werden könnten.“ Deshalb machte er sich an die Vermarktung der Immobilien. Dies gestaltete sich ungewöhnlich schwierig, da es nicht leicht fällt in einer wirtschaftlich und auch sonst unattraktiven Region wie Wittenberg Interessenten zu finden. Dennoch gelang es ihm die Immobilie Reinsdorf (fast 10.000m², 2-3 ausgewiesene und erschlossene Bauplätze) zu verwerten. „Höchstbietend“, wie er sagt, für 25.000€ verkauft!

    Dies zu hören verblüfft mich zwar, doch in Gedanken tadle ich den Rechtsanwalt nur: Du wolltest doch eigentlich ‚verramscht‘ sagen! Jetzt, da ich noch einmal darüber nachdenke, bin ich darüber verwundert, warum mich dies so kalt gelassen hat. Wie es scheint, haben die 5 Prozesstage noch ganz andere Spuren von Gewohnheit hinterlassen…

    Auf Peters spätere Nachfrage kommt heraus, dass die Immobilie ungewöhnlicherweise nicht öffentlich ausgeschrieben wurde. Sie wurde lediglich über „Foren im Internet“ angeboten!

    Ein Schelm wer Böses dabei denkt…

    Der Verkauf der Immobilie in Apollensdorf-Nord zögert sich allerdings bis zum heutigen Tag hinaus. „Zwischenzeitlich hat die Bewertung eines Immobiliensachverständigen stattgefunden …“, doch den ermittelten Schätzwert will der Abwickler nicht nennen, was er auch so ausspricht. Er deutet in einer schwammigen und für ihn ungewöhnlichen Sprechweise an, dass dies ungünstig für seine weiteren „Preisverhandlungen“ mit Interessenten sein könnte. Er selbst schätzt daraufhin den Verkaufserlös auf 4-500.000 €.

    Gleich darauf erklärt er allerdings, dass laut Einschätzung des Immobiliensachverständigen ein höherer Wert erreichbar sein müsste. Diesem vertraut der Rechtsanwalt auch, da der Sachver­ständige jahrelange Erfahrungen mit derartigen „Problemimmobilien“ habe.

    Dies kommt mir zu diesem Zeitpunkt schon merkwürdig vor…

    Später wird der Zeuge von einem Verteidiger nach diesem Immobiliensachverständigen gefragt. Widerstrebend sagt der Zeuge dazu: „Er [Immobiliensachverständiger] schätzt, dass die Immobilie für 6-700.000 € verwertbar sein müsste.“

    Ich bin ziemlich irritiert. Irgendwie passen mir Aussagen und Verhalten des Abwicklers nicht so recht zusammen: Wenn die Bewertung des Sachverständigen, dessen Kompetenz er deutlich hervorhebt, 2-300.000 € höher liegt als seine eigene, warum will er diese Bewertung dann zunächst geheim halten?

    Bei mehreren Interessenten ergibt die Aussage meiner Meinung nach gar keinen Sinn: Erhöhte Nachfrage ist wohl kaum schlecht für ein begrenztes Angebot! Der ausgesagte Grund – bzgl. einer möglichen Störung der „Preisverhandlungen“ – ergibt also bloß Sinn, wenn es nur einen einzigen Interessenten gäbe, der zudem mehr geboten hätte als den Schätzwert des Experten…

    Doch welcher Investor würde dies tun, bei einem Objekt in einer so unattraktiven Lage?!

    Zudem hätte der Abwickler doch dann sofort den Zuschlag erteilt!

    Ein Schelm wer Böses dabei denkt…

    Im weiteren Verlauf der Befragung sagt der Abwickler aus, dass derzeit ein Angebot über 450.000 € vorliegt und es noch weitere Interessenten gäbe.

    Dieses Thema wird mir immer fadenscheiniger! Meiner Meinung nach verstrickt sich der Abwickler hier eindeutig: Wenn bereits ein solches Angebot vorliegt, wieso sagt er das dann nicht gleich am Anfang!? Warum druckst er um die Bewertung eines Sachverständigen herum und schätzt dann selbst einen Verkaufserlös von 4-500.000 €, wenn mit 450.000 € bereits ein konkretes Angebot vorliegt, welches er nennen könnte?!

    Höchst ungewöhnlich…

    Dies scheint dem Verteidiger auch ‚spanisch‘ vorzukommen, denn er hakt in Bezug auf dieses „Gutachten“ nach. Der Abwickler antwortet plötzlich in ungewöhnlich erregter Stimme: „Es ist kein Immobiliensachverständigengutachten! Dieses kostet Geld!“ Es sei jemand, der sich jahrelang mit Problemimmobilien beschäftigt hat und deshalb „realistische“ Einschätzungen treffen könnte.

    Das wird ja immer doller! Was ist das schon wieder für ein Winkelzug?!

    Ich nehme mal an, dass ein echtes Gutachten nur von einem echten, vermeintlich „zertifizierten“, Immobiliensachverständigen erstellt werden darf. Ansonsten darf man es wohl sicher nicht als solches bezeichnen. Da eingangs dagegen von einer „Bewertung“ gesprochen wurde, kann die wohl jeder durchführen, der sich gern mal ‚Immobiliensachverständiger‘ nennen möchte.

    Ungewöhnlich ist aber, dass dieser „Immobiliensachverständige“ dennoch kompetent zu sein scheint – immerhin hat er denselben Schätzwert wie das Finanzamt Wittenberg ermittelt, womit dieser wohl höchst realistisch ist! Der Abwickler dagegen scheint 2-300.000 € weniger, aufgrund des ungewöhnlich geringen Interesses, durchaus für akzeptabel zu halten…

    Bestimmte Leute scheinen Beträge mit vielen Nullen derart gewohnt zu sein, dass sie dabei vergessen, dass der gewöhnliche Deutsche für 2-300.000 € gute 10 Jahre tatsächlich etwas arbeiten muss!

    Da ich ja bereits festgestellt habe, dass der Abwickler wesentlich perfidere Winkelzüge beherrscht als die beiden BaFin-Mitarbeiter, bin ich überzeugt, dass mehr hinter seinen verstrickten Aussagen steckt. Ich überlege, ob er mit seinem ungewöhnlich formulierten Verweis auf eine mögliche Störung der „Preisverhandlungen“, die entscheidende, ehrliche Antwort gegeben hat:

    Wenn der Abwickler vorhatte, das Apollensdorfer Anwesen für 450.000 € zu verscherbeln – dann könnte die Erwähnung einer realistischen Bewertung über 6-700.000 € vor einem öffentlichen Gericht, eventuell dem ‚guten‘ Ruf des Abwicklers abträglich sein…

    Vielleicht wurde deshalb auch auf die Erstellung eines echten Gutachtens verzichtet: Würde es diesen Wert bestätigen, wäre das für den Abwickler wohl noch verhängnisvoller!

    Auch wenn es dafür einen anderen guten Grund geben sollte – ungewöhnlich finde ich an dieser Stelle, dass der Rechtsanwalt einerseits die „Zertifizierung“ eines – meines Erachtens fragwürdigen – Verwerters ständig hervorhebt, während er andererseits, des Geldes wegen, auf die Erstellung eines ‚zertifizierten‘ Gutachtens verzichtet. Stattdessen lässt er lieber eine „Bewertung“ vornehmen, deren ‚Minderwertigkeit‘ er dann allerdings zu verheimlichen und zu verschleiern versucht!

    Womöglich sorgt sich der Abwickler bereits darum, dass nun doch bald einmal der Tropfen fallen könnte, der das Fass zum überlaufen bringt. Schließlich sollten schon mehr als genug Beweise existieren, die mehr als deutliche Zweifel an der ‚Heldenrolle‘ des Abwicklers aufkommen lassen!

    Jedoch scheint man aus Gewohnheit davon auszugehen, dass solche Leute stets rechtschaffen sind!

    Ein Schelm wer Böses dabei denkt…

    Zurück zum ursprünglichen Verlauf: Der Rechtsanwalt fährt mit seiner Aussage bezüglich der Immobilienverwertung fort…

    Anfang 2015 entstand die Idee, das ehemalige Kreiskrankenhaus Apollensdorf zur Flüchtlings­unterbringung zu nutzen. Er hoffte damit „… ertragskräftiger an Investoren zu verkaufen.“ Die Gebäude seien sehr gut geeignet: Sie haben viele Zimmer und eine gute sanitäre Ausstattung. Dies sei besonders wichtig, sagt der Rechtsanwalt, und verweist mitfühlend auf die diesbezüglichen Bedingungen in den Flüchtlingslagern. Es kam zu einigen Gesprächen und sogar Besichtigungen vor Ort mit Amtsträgern der Region. Die gemeinsamen Pläne sind sehr weit gediehen, doch kurz vor der Unterzeichnung, brach 2016 der „Flüchtlingsstrom“ ab. Die Pläne wurden aufgegeben.

    Dieses Geschehen wird vom Rechtsanwalt überraschenderweise mit einer Informationsaktion des Königreiches Deutschland in Verbindung gebracht. Die Aktion sollte die bis dato unwissende Bevölkerung über die vorliegenden Pläne zur Flüchtlingsunterbringung aufklären.

    Die Aussage des Abwicklers amüsiert mich noch immer. Erstaunlich, was er den wenigen vor Ort am Königreich Deutschland Mitwirkenden für ein ungewöhnliches Potential einräumt. Denn durch diese bescheiden verlaufene Aktion wurde wohl kaum der „Flüchtlingsstrom“ aufgehalten!

    Sollte dies, wider erwarten, doch der Fall gewesen sein, dann hoffe ich inständig, dass dies dem Königreich Deutschland nur gemäßigte – den Nächsten liebende – Sympathien einbringt…

    Nach einigen unbedeutenden Details kommt der Abwickler plötzlich zu dem 200.000€ Anzahlung für das Gelände in Apollensdorf und dem Namen des Überlassers. Die Vorsitzende wird hellhörig und fragt den Rechtsanwalt, ob er mit diesem Kontakt hat, da das Gericht diesen Zeugen bereits sucht. Zunächst hatte der Rechtsanwalt den Kontakt klar bestätigt. Danach erklärt er, ungewöhnlich schwammig, keinen Briefkontakt zu haben, da die Post zurückgekommen sei.

    Die Vorsitzende vermutet daraufhin Telefonkontakt und fragt nach der Nummer. Plötzlich redet der Abwickler verwirrend und noch schwammiger herum. In einer seltsamen Art, die nicht seinen bisherigen Sprachgewohnheiten entspricht, erklärt er, dass er die Telefonnummer nicht hat, aber besorgen kann.

    Die Vorsitzende scheint nun völlig irritiert. Sie fragt: Ob diese in seinem Büro sei? Darauf antwortet der Zeuge widerwillig, dass es da jemanden gäbe, der ihm den Kontakt zu diesem Mann vermittelt hat. Der Abwickler will die Telefonnummer jedoch beschaffen…

    Was sollte dieses neuerlich Herumgedruckse wegen einer gewöhnlichen Telefonnummer?

    Oder ist es dieser vermittelnde Mann? Arbeitet der vielleicht für jemand interessantes?

    Für manchen mag dies schon nach ‚Hexenjagd‘ aussehen, aber wer erlebt, wie ein 57-jähriger Rechtsanwalt aus der Führungsetage einer wirklich großen und renommierten Kanzlei vor Gericht wegen einer Telefonnummer derart ins Straucheln gerät, dass selbst die vorsitzende Richterin höchst irritiert scheint, der interessiert sich auch für den wahren Grund!

    In dieser Situation empfinde ich erstmals die Anwesenheit eines Psychiaters als sehr hilfreich, aber ich fürchte, dieser erledigt auch nur die ihm übertragene Aufgabe und konzentriert sich rein auf Peter…

    Ich wünsche mir sehr, dass dieser Überlasser vor Gericht aussagt. Nach meinen Informationen wurden die einstigen Unstimmigkeiten mit Peter 2015 beigelegt, nachdem der Überlasser damals in einem Videobericht des MDR zu sehen war. Er ist wohl sehr verärgert darüber, wie seine Aussagen in dem Bericht des MDR verfälscht wurden und wie ‚unvorteilhaft‘ er dadurch in der Öffentlichkeit dargestellt wurde.

    Die ‚Heldenrolle‘ dieses Schauspiels übernahm übrigens der an diesem Prozesstag anwesende Abwickler. Prädikat: ungewöhnlich sehenswert!

    Fortsetzung folgt…

    http://krd-blog.de/22-11-2016-landgericht-halle-9-verhandlungstag-teil-13-erlebnisbericht-von-florian-steinlein/

    Privat-Audienz bei Peter dem I. – jetzt möglich!

    P.S. Hier noch verschiedene Adressierungsvarianten, ansonsten sind eurer Kreativität keine Grenzen gesetzt, wichtig ist nur, daß „Peter Fitzek“ drin vorkommt:

    JVA Halle
    Peter I. – Menschensohn des Horst und der Erika Fitzek, hier fälschlicherweise bezeichnet als „Peter Fitzek“
    Am Kirchtor 20
    06108 Halle (Saale)

    JVA Halle
    Peter I.
    „Peter Fitzek“
    Am Kirchtor 20
    06108 Halle (Saale)

    Die Menschen im Gericht und der Staatsanwaltschaft bei euren Grüßen nicht vergessen 😉

    http://krd-blog.de/privat-audienz-bei-peter-dem-i-jetzt-moeglich/#comment-5879

  13. Mein Praktikum in einer anderen Welt
    https://eatmoveplay.net/2016/04/26/mein-praktikum-in-einer-anderen-welt/

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