Millionäre in Deutschland werden immer reicher

Reiche werden immer schneller, immer reicher und das hat gute Gründe, die ich in diesem Video erkläre. Alles läuft nach Plan.

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  1. DAS BUCH JESUS SIRACH (SIR 13,22)
    Vorsicht im Umgang mit Reichen und Mächtigen

    131 Wer Pech angreift, der besudelt sich damit; und wer sich zum Hochmütigen gesellt, der lernt Hochmut. 2 Geselle dich nicht zum Mächtigen und Reichen; du lädst sonst eine schwere Last auf dich. 3 Was soll der irdene Topf beim ehernen Kessel? Denn wenn sie aneinander stoßen, so zerbricht er.
    4 Der Reiche tut Unrecht und brüstet sich noch damit; aber der Arme muss es erleiden und sich dazu noch entschuldigen. 5 Solange du dem Reichen nützlich bist, lässt er dich für sich arbeiten; aber wenn du nicht mehr kannst, so lässt er dich fallen. 6 Solange du etwas hast, bleibt er bei dir, und es bekümmert ihn nicht, wenn er dir den Beutel leert. 7 Wenn er dich braucht, so täuscht er dich geschickt: Er lächelt dich an, verheißt dir viel, gibt dir die besten Worte und fragt: Brauchst du etwas?, 8 und lädt dich großzügig ein, um dich später zwei- oder dreimal auszunehmen, und verspottet dich noch zuletzt. 9 Und wenn er dann deine Not sieht, lässt er dich fallen und schüttelt den Kopf über dich. 10 Darum sieh zu, dass du dich nicht täuschen lässt 11 und deine Einfalt dich nicht ins Unglück bringt.
    12 Wenn dich ein Mächtiger zu sich heranziehen will, so halte dich zurück, dann sucht er dich umso mehr zu sich heranzuziehen. 13 Dränge dich nicht selbst zu ihm hin, damit du nicht verstoßen wirst; halte dich auch nicht zu fern, damit man dich nicht vergisst. 14 Geh nicht darauf aus, mit ihm zu reden wie mit deinesgleichen, und traue seinen vielen Worten nicht; denn er versucht dich damit und mit freundlichem Lächeln horcht er dich aus. 15 Unbarmherzig ist, wer unachtsam redet: 16 schwerlich entgeht er der Strafe und dem Gefängnis. 17 Darum gib gut Acht und sieh dich vor: 18 du lebst in großer Gefahr!
    19 Jedes Tier liebt seinesgleichen und jeder Mensch den, der ihm am nächsten steht. 20 Jedes Geschöpf hält sich zu seiner eignen Art; so soll auch der Mensch sich gesellen zu seinesgleichen. 21 Wie wenn sich der Wolf zum Schaf gesellt, gerade so ist es, wenn ein Gottloser sich zum Frommen gesellt.
    22 Wie die Hyäne mit dem Hund nicht Frieden hält, so auch der Reiche nicht mit dem Armen.
    23 Wie der Löwe das Wild in der Steppe frisst, so fressen die Reichen die Armen. 24 Wie der Hochmütige verachtet, was gering ist, so verachtet auch der Reiche den Armen.
    25 Wenn der Reiche zu fallen droht, so stützen ihn seine Freunde; wenn der Arme fällt, stoßen ihn selbst seine Freunde zu Boden. 26 Wenn ein Reicher den Halt verliert, so gibt es viele, die ihm beistehen; wenn er sich mit Worten vergriffen hat, so gibt man ihm noch Recht. 27 Wenn aber ein Armer den Halt verliert, so bauscht man es noch auf; und wenn er auch verständig redet, so lässt man’s doch nicht gelten. 28 Wenn der Reiche redet, so schweigen alle, und seine Worte hebt man in den Himmel. 29 Wenn aber der Arme redet, so fragt man: Wer ist denn das?, und wenn er Anstoß erregt, so fallen sie über ihn her.
    Vom rechten und falschen Gebrauch des Reichtums

    30 Reichtum ist nur dann gut, wenn keine Sünde an ihm klebt, und allein der Gottlose nennt die Armut böse.
    31 Was einer im Sinn hat, das sieht man ihm an den Augen an, es sei Gutes oder Böses. 32 Hat er Gutes im Sinn, so blickt er fröhlich auf; wer aber arglistige Gedanken hegt, dem sieht man an, wie er sich damit quält.

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