5 Kommentare zu “Göttliches Deutschland

  1. Von Stefan Georg

    Wenn einst dies geschlecht sich gereinigt von schande
    Vom nacken geschleudert die fessel des fröners
    Nur spürt im geweide den hunger nach ehre:
    Dann wird auf der walstatt voll endloser gräber
    Aufzucken der blutschein.. dann jagen auf wolken
    Lautdröhnende heere dann braust durchs gefilde
    Der schrecklichste schrecken der dritte der stürme:
    Der toten zurückkunft!

    Wenn je dieses volk sich aus feigem erschlaffen
    Sein selber erinnert der kür und der sende:
    Wird sich ihm eröffnen die göttliche deutung
    Unsagbaren grauens.. dann heben sich hände
    Und münder ertönen zum preise der würde
    Dann flattert im frühwind mit wahrhaftem zeichen
    Die königsstandarte und grüsst sich verneigend
    Die Hehren · die Helden!

  2. DIE WACHT AM RHEIN

    O Deutschland, wo sie dich ans Kreuz geschlagen,
    steht menschliche Erbärmlichkeit geschart.
    An den gefällten Riesen Zwerge wagen
    geschäftig sich heran nach Zwergenart.
    O Deutschland, dich deckt dunkler Trauer Wolke,
    Und Hader deines Schwertes Schneide frisst;
    strahlt dir der Tag, so strahlt er allem Volke,
    und Deutschland Nacht die Nacht der Menschheit ist.

    O Deutschland, überm Dunkel Sterne wohnen;
    dein Pfad wird weiten sich dem Morgen zu,
    die Flur mit neuer Frucht dein Schaffen lohnen
    dir, aller Völker grösster Sämann du!
    Du wirst ob dieser Menschheit irren Trieben
    den Schild erheben lichter denn zuvor,
    statt deiner Rache Seelengrösse üben,
    wo man nur Blut und Tränen dir beschwor.

    Noch hellet Kants gestirnter Himmel deine Nächte,
    des Genius Fackel dir aus Weimar loht,
    aus Worms noch hallt es fort mit ewgem Rechte:
    Hier stehe ich, kann anders nicht – bei Gott!
    Noch ringt dein Faust in ruhelosem Streben
    um wahren Menschentumes tiefsten Sinn,
    Bachs Orgel jauchzt in heiligem Erleben
    und schluchzt der Menschen Sehnsuchtsmelodien.

    Rohe Gewalt mag viel in Trümmer schlagen,
    der Seele Kraft wird unbesiegbar sein!
    Im Reich des Geistes stehet sonder Zagen
    auf stolzer Höhe noch die „Wacht am Rhein“.
    Jahrhundert um Jahrhundert wird sie währen,
    erreichen kann sie nicht des Hasses Lug,
    noch schlägt in ihrem Waffenkleid voll Ehren
    das grösste Herz, das je die Erde trug.

    V. A. Koskenniemi

  3. „Die Nacht die über Deutschland liegt,
    birgt in ihrem Schoß einen Wunderstern.
    Immer wieder geboren wird einmal
    in Deutschland ein Dietrich von Bern.
    Und wenn in röchelnder Todesnot sich
    auf ihr Siechbett die Menschheit streckt,
    schreitet hervor aus deutschem Blut
    einer, der neue Menschheit weckt.“

    Ein unbekannter Dichter

  4. Emanuel Geibel „Friedrich Rotbart“ Gedicht

    Tief im Schoße des Kyffhäusers

    …………

    Aber dann wie ferner Donner
    Rollt es durch den Berg herauf,
    Und der Kaiser greift zum Schwerte,
    Und die Ritter wachen auf.

    Laut in seinen Angeln dröhnend
    Tut sich auf das ehrne Tor:
    Barbarossa mit den Seinen
    Steigt im Waffenschmuck empor.

    Auf dem Helm trägt er die Krone
    Und den Sieg in seiner Hand;
    Schwerter blitzen, Harfen klingen
    Wo er schreitet durch das Land.

    Und dem alten Kaiser beugen
    Sich die Völker allzugleich
    Und aufs neu in Aachen gründet
    Er das heilge deutsche Reich.

    Im Frühjahr 2016 hatte ich folgenden Traum: Ich war im Thüringer Wald und sah, wie sich Kaiser Barbarossa in Jesus verwandelt hat.

  5. So wird es sein.
    Wenn der Starke von Oben kommt wird die Welt verwandelt sein,gereinigt.
    Nichts kann es aufhalten!

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