3 Kommentare zu “#FE | Mond und Sternbilder, ein paar Erklärungen

  1. Ich möchte die flache Erde Debatte um ein Detail ergänzen. Einstein.

    Einsteins Theorie ist genauso brüchig wie die Evolutionstheorie. Würde die Zeit, wie er behauptet, auf dem Berggipfel schneller vergehen als in einem Kohlenschacht unter der Erde, würde das Universum zersplittern wie ein Sektglas, das auf den Boden fällt. Wobei sich die Splitter in der Zukunft und der Vergangenheit verlören. Entweder hat Zeit die überragende Bedeutung fürs Universum und den ganzen Rest, dann kann sie aus innerer Notwendigkeit nicht im Kohleschacht langsam gehen und auf dem Bergipfel rasen wie Schumi, oder sie sich läßt sich je nach Theorie strecken wie ein endloses Gummiband, dann hat ist sie Willkür und verliert jede Bedeutung.
    Licht hat die Geschwindigkeit Null. Sonst würde sich das Universum ums Licht drehen.
    Paradox auch, daß der Wissenschaftler selber Teil der Rechnung ist, die er für den Urknall anstellt, gleichzeitig aber als Gott von oben auf das Ungeschaffene schauen kann.

    Wissenschaftler sind keine Philosophen, das sind Dialektiker. Dialektik kurz erklärt: Wissenslehre. Wobei Wissen keine Bewertung hat und alles sein kein: ich weiß, daß die Erde ein Würfel ist, weil das mein Prof. sagt. Und darüber wird diskutiert mit der Gegenbehauptung: die ist eine Birne.
    Dialektiker merken nicht, daß ihre Argumente, ja ihr ganzes Denken auf Axiomen beruht, die sie weder hinterfragen dürfen, noch hinterfragen können, weil sonst das Glaubenssystem (wie die Mathematik) zusammen bräche.

    Unsere heutige Welt ist keine Welt der Tatsachen, über die vernünftig diskutiert wird, sondern eine solche der Bedeutung, die man den Tatsachen zumißt. Diese Bedeutung wiederum ist mit affektiven Vorzeichen versehen – was das Ganze hoffnungslos werden läßt (Horst Geyer in „Über die Dummheit“)

    Textaufgabe: Ein Auto kommt mit 30 km/h auf Sie zu. Wie lange ist es unterwegs und wo war der Startpunkt?
    Das ist das Prinzip der Lichtgeschwindigkeit. Wir könnten räumlich nicht gucken, Objekte im Raum wahrnehmen, wenn es die Lichtgeschwindigkeit gäbe. Wenn überhaupt, nähmen wir nur den Lichtpunkt auf der Linse wahr. Wir hätten auf trigonometrische Art gar nicht ermitteln können, wo die Bahn der Planeten liegt, Keppler wäre gescheitert, weil wir die Planeten nicht sähen. Anhaltspunkt: der Saturn (sichtbar am Himmel und mit Teleskop samt Ringen) stünde nach der RL wohl 30 Grad (vielleicht auch 15 Grad) weiter als wir ihn beobachteten.
    Praktisch macht die Lichtgeschwindigkeit die sphärische Trigonometrie obsolet, weil sie kein Anwendung hätte! Und macht sich selber gleich mit obsolet, weil niemand die Planeten je gesehen hätte!

    Und Lichtgeschwindigkeit und Evolutionstheorie sind unvereinbar. Gäbe es die Lichtgeschwindkeit, hätten wir keine räumliche Wahrnehmung, weil sie unnütz wäre. Wir sähen vielleicht Schatten wie auf einer Leinwand, mangelten aber am Tiefenblick.

    Astrophysik und Teilchenphysik benutzen unvereinbare Modelle. Selbst ein Gebiet bedarf vieler unvereinbarer Modelle. Wer sich mit Physik beschäftigt, weiß, daß die vor dem Kollaps steht.

    Auch die Uhr ist ein Paradox. Sie mißt das, womit sie angetrieben wird, unberücksichtig, daß Zeit eine übergeordnete Einheit ist und grundsätzlich nicht angezapft werden kann. Wie wichtig jedoch die Zeit für den Wissenschaftler ist, erkennt man schon daran, daß jedes Meßgerät eines Zeitstrahls bedarf.

    Was ist Zeit? War Einstein schizophren? Ist die Krankheit vererbar?

    • Klasse dargelegt, Lutz!

      Es ist an der Zeit, nicht „zu glauben“, weil irgend eine vorgegebene „Corryphäe“ es gesagt hat,
      sondern es muss dazu kommen, dass erst dann etwas so Gravierendes gesagt wird, wenn man es WEISS! – Egal, ob Millionen für neue Schul- und Lehrbücher ausgegeben werden müssen! Nicht-Bewiesenes kann nicht ewig finanziert und gelehrt werden!

      Schluss mit „Vermutungen“ und „Berechnungen“ – nur WISSEN ZÄHLT UND IST MACHT!

      (Das sollte übrigens natürlich bitte für ALLE Bereiche des Lebens gelten!)

      Danke!

  2. Das mit den Sternen, die von der südlichen Halbkugel aus gesehen sich andersrum herum drehen wie auf der nördlichen Halbkugel ist nicht allzu überzeugend „erklärt“.

    J e d e r auf der nördlichen Halbkugel sieht die Sterne von Ost nach West drehen und j e d e r auf der südlichen Halbkugel in umgekehrter Richtung! Das ist schon neben etlichen anderen Hinweisen ein beachtenswerter Hinweis, daß die Erde eine Kugel ist!

    Natürlich mag es über und unterhalb des Äquators optische Überschneidungen geben, je nach Luft-Refraktion. Insofern kann man „über den Horizont“ sehen, obwohl die Erde eine Kugel ist. Aber im allgemeinen gilt durchaus, daß sich der Sternenhimmel rein optisch auf der Nordhalbkugel anders herum dreht, als auf der Südhalbkugel. Natürlich nur optisch und nicht wirklich. In Wirklichkeit dreht sich das längst nicht so große Universum einheitlich in einer Richtung um die still im Mittelpunkt des Alls befindliche Erdkugel.

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