3 Kommentare zu “~♥~ Bergpredigt von Jesus ~♥~

  1. Matthäus-Evangelium
    Text

    Original-Evangelium des Matthäus (Bruchstücke)

    Bruchstück Nr. 1 (Wahrscheinlich Teil der Bergpredigt)

    1.1 „Kommet alle zu mir, die [ihr] mühselig und beladen seid – ich will euch aufrichten und stärken!

    1.2 Kommet alle zu mir, die ihr Leid tragt unter Willkür fremder Herrschaft.

    1.3 Kommet alle zu mir, die ihr fürchtet die Knechte höllischer Finsternis, die ihr in Furcht lebt vor der angeblichen Rache dessen, den die Seinen als ihren Gott und Vater preisen und seinen Gelüsten dienen, wiewohl jener der Satan ist, damit ihnen gedient werde.

    1.4 Kommet alle zu mir, und höret mein Wort! Empfanget das wahre Wissen von Gott und über euch selbst, über euer ewiges Sein.

    1.5 Was eines jedes Seele, Geist und Leben ist, das ist gleich mir ewigen Seins; lebendig von Anbeginn durch die Lebenskraft Gottes, die ewig ist, und kann darum einem auslöschenden Tode niemals anheimfallen.

    1.6 Mit dem Tode droht der Satan – den die Seinen als ihren „Gott“ anbeten – den unwissenden Menschen. Er benutzt dazu das irdische Sterben, weil dieses eine Erscheinung des Vergehens alles Irdischen ist.

    1.7 Da aber die Seele mit ihrem lebendigen Geiste nicht irdischer Herkunft ist, sondern ewigen Seins, kennt diese kein Vergehen.

    1.8 Einjeder hier durchwandert einmal die Erde des Alls dieser Welt, dazu trägt er einen der Erdenwelt angemessenen irdischen Leib. Doch allein dieser zerfällt nach dem Sterben, weil er irdischen Ursprunges ist; niemals aber können der Geist und der seelische Körper und die Kraft des Lebens vergehen.

    1.9 Der irdische Leib einesjeden bleibt nach dem Sterben zurück – er selbst aber, als die Dreiheit von Geist, Seele und Leben, besteht weiter wie zuvor;

    1.10 und zwar als dasselbe Wesen seines persönlichen Ichs in demselben seelischen Körper, mit demselben Geiste, mit derselben Lebenskraft!

    1.11 Alle Völker der Erdenwelt fühlen, ahnen oder glauben daran, daß sie als Seele und Geist nach dem Ablegen des irdischen Körper weiterbestehen – weiter leben und wirken werden in einer anderen Welt. Allein das Wo und das Wie ist den meisten verhüllt.“

    Bruchstück Nr. 2 (Wahrscheinlich Teil der Bergpredigt)

    2.1 „In Abständen von Jahrtausenden habe ich den verschiedenen Völkern der Erde jeweils einzeln wahre Propheten gesandt;

    2.2 und viele Jahrhunderte werden vergehen, ehe ich einen solchen Propheten wieder auf die Erde senden werde –

    2.3 und zwar zu einem Volke, das ihn anfangs ablehnen, dann aber – trotz manchen Widerstandes der Knechte des Hebräergottes und des Geistes der Hebräerschriften – verstehen und annehmen wird; und so wird dies gute Früchte tragen.

    2.4 Zu jener Zeit dann werden viele Menschen jenes Volkes von selbst erkennen, auch schon während des Reifens des Geschehens jener Zeit erkannt haben, daß das Handeln eines jeden für alle und aller für einen jeglichen, nur aus reiner Menschlichkeit, aus dem lebendigen Gefühl des Zueinandergehörens, in der Kindschaft Gottes geübt für die Gemeinschaft, unendlich edlere Gesinnung in sich birgt, als würde sie aus Angst vor Strafe und Rache Gottes oder aus Berechnung auf Belohnung geübt.

    2.5 Zu jener Zeit werden viele Menschen jenes Volkes schon zuvor aus eigenem erkannt haben, dass der Hebräergott und der Geist der Hebräerschrift ein Schreckbild der Hölle ist. Und sie werden dieses Schreckensbild von sich weisen und der ewigen Wahrheit werktätig dienen, ohne noch DEN erkannt zu haben, der allein die ewige Wahrheit ist.

    2.6 Doch auch ihn werden sie schließlich erkennen – in mir!

    2.7 Und sie werden Ruhe in meinem Frieden finden, auch wenn finstere Bosheit anderer Völker sie um ihres Friedens willen beneiden und ihn zu stören trachten wird.

    2.8 Denn mächtig wird das Volk werden über alle diejenigen, die es hassen und mit dem Hasse des Hebräergottes und dessen Anbetern auf Erden gegen es stehen.

    2.9 Bald dann werden aber auch viele unter den anderen Völkern erkennen, daß sie mit ihrem Hasse dem Satan dienen, in seinem Geiste und nach seinen Gelüsten die Hölle auf Erden bauen wollen – was so dann auch die anderen zur Erkenntnis bringen wird und gute Frucht zeitigen für alle.

    2.10 Diese dort sind es, von deren fruchtbringendem Volke ich sprach und das ich meine.(*)

    2.11 Und Christus, der Herr, erhob seinen Arm und wies hin zu einer kleinen Gruppe still lauschender Legionäre, welche vom Volke der Germanen waren.

    (*) siehe auch N.T. Mat. 21,43

    Bruchstück Nr. 3

    3.1 Und weiter sprach Jesus zu den Juden, die ihn so beschimpften: „Ihr kennt meine Taten! Aber es ist der Geist des Bösen, der euch treibt, mich Werke zu tun heißen, die meinem Worte widersprechen.

    3.2 Ihr wollt meine Worte nicht hören. Aber ich sage euch: ‚Alles, was ich auch euretwegen tat, war vergeblich getan; denn so wie ihr an meinen Worten keinen Anteil nehmt, werdet ihr auch an meinen Werken keinen Anteil haben!’

    3.3 Der Geist meines Wortes und die in diesem Geiste getanen Werke bedeuten Leben und lassen die Meinen an allem teilhaben, was mein ist.

    3.4 Ihr aber seid voll des bösen Geistes, der in euch keine Ruhe findend auszieht, um anderswo Ruhe zu finden, sie aber nicht finden kann. So durchwandert er öde, finstere Orte, an denen er seinesgleichen rastlos einander jagend antrifft und, andere solche Geister mitnehmend, kehrt er dorthin zurück, von wo er ausgegangen war – und ein solcher Mensch wird ärger noch als zuvor er gewesen ist, denn er hat das Wohnhaus seiner Seele für den Empfang des bösen Geistes und seinesgleichen bereitet und geschmückt.

    3.5 So habt ihr euch also vorbereitet, und viele die nach euch kommen werden, werden noch ärgeren Geschlechtes sein; denn mit meinem Namen auf den Lippen werden sie denselben Satan anbeten, dem ihr heute dient und der euch beherrscht.“

    3.6 Dann wandte Jesus sich abermals ab von ihnen.

    Bruchstück Nr. 4

    4.1 „Und merket euch: Nicht in Zeiten ist diese Welt erschaffen worden, sondern kraft göttlichen Willens in Augenblicken.

    4.2 Und in ebenso kurzer Zeit wird sie einmal wieder zu dem werden, was sie zuvor gewesen war –

    4.3 damit die einst von mir und aus meinem Reiche gezogenen und endlich wieder heimgelangten Scharen das Reich Gottes wieder so vorfinden, wie es war, ehe sie es verließen.

  2. Worte im Spiegel

    1 Von der Ferne kamen wir; in die Ferne sind wir gegangen; in die Ferne gehen wir wieder;

    2 und jene Ferne liegt jenseits des großen Spiegels.

    3 Aus seinem Wasser tranken wir einst das Leben; in seinem Lichte wurden wir wach. Ewiglich sind wir nun – in jener, in dieser, in aberjener Welt.

    4 Unauslöschlich stehen unsere Namen,

    5 unsichtbar sind wir in uns.

    6 Und wie wir so sind, tragen wir unsere Kleider, Körper, in welchen wir sind.

    7 Was aber wir sind, das ist nicht das Kleid, ist nicht die Haut, ist nicht das Fleisch, ist nicht das Blut – ist das Selbstsein von jenseits des Spiegels.

    8 So ist das hier Unsichtbare das dort Wirkliche und das dort Wirkliche das hier Unsichtbare.

    9 Nichts nehmen wir in die nächste Welt mit von dem, was sich hier greifen läßt, alles aber, was sich nicht greifen läßt – an Gedanken und an vollbrachten Taten.

    10 Und nach alledem hier Unsichtbaren, welches wir mitnehmen in die andere Welt, nach dem wird das Maß uns angelegt werden für unsere neuen Kleider im Jenseits des großen Spiegels.

    11 Denn die Form ist ewig, welche die unsere ist,

    12 der Name ist ewig, den wir tragen,

    13 das Leben ist ewig, das wir durchwandern,

    14 das Fühlen ist ewig, das uns bestimmt,

    15 die Art der Leibeskleider aber wechselt von Welt zu Welt, einerjeden gemäß;

    16 denn einmalig nur durchwandern wir diese Welt,

    17 nach dieser aber noch viele andere, bis schließlich die Heimat wir schauen.

    18 Von der Ferne her sind wir gekommen, in die Ferne kehren wir heim; jenseits des großen Spiegels.

    19 Und wie ein Spiegel das Bild umkehrt, so ist auch das Jenseits ein Abbild des Diesseits und das Diesseits ist ein Abbild des Jenseits; und doch auch von vollkommen anderer Art.

    20 Das Sterben aber ist ein Augenblick bloß in der Ewigkeit unseres Seins, gleich der Geburt.

    21 Die Kleider wechseln wir nur.

    22 Der Kampf aber währt fort.

    23 Erkennet, was ist – so werdet ihr bestehen.

    24 Es sind aber welche, die durch den Spiegel gegangen, und nicht verstanden.

    25 Solche, die sich zurücksehnen nach der Erdenwelt,

    26 die dringen ein oft in irdisch noch lebende Menschen, um sich ihrer irdischen Sinne wohl zu bedienen.

    27 So geschieht mitunter, daß einer meint, neugeboren zu sein auf der Erde, weil an gar Altes er sich erinnern kann –

    28 ist aber doch nur das, was des Dahingegangen Erinnerung ist, der Besitz hat ergriffen von ihm.

    29 Denn einmalig ist das Durchwandern der Erdenwelt für einejede und für einenjeden –

    30 jenseits des Spiegels nimmt Fortgang das ewige Leben;

    31 in einer ganz anderen Welt.

    32 Wer durch den Spiegel blickt von der anderen Seite in diese, der sieht die Bilder des Geistes aller da:

    33 Der Menschen und der Tiere und der Pflanzen, und sieht auch alles, was da gedacht wird –

    34 denn Gedanken sind Bilder.

    35 Auf der Scheide des großen Spiegels aber liegen die Welten des Schlafes.

    36 In ihnen ruhen die Seelen der Menschen sich aus;

    37 dort begegnen sie ihren Schatten.

    38 Aus der Ferne sind wir gekommen –

    39 in die Ferne werden wir gehen,

    40 heimgehen in die Welten jenseits des Spiegels.
    Quelle CN

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