3 Kommentare zu “Populismus und einfache Lösungen

  1. In vielen Fällen gibt es einfache Lösungen! Nur die sind nicht gewollt. Man will garkeine Lösung, weil die Lösung dann unangenehme Folgen für diejenigen hätte, die diese Parole ausgegeben haben „…es ist nicht so einfach…“

    Nicht so einfach wird es, wenn man die Quadratur des Kreises will. Nicht so einfach wird es wenn man auf mehreren Hochzeiten gleichzeitig tanzen will. Nicht so einfach wird es, wenn man es allen Recht machen will. Das ist halt die Kunst, die kaum einer beherrscht…Man müßte sich vielleicht mit diesem oder jenen „anlegen“ und mal „Fraktur“ reden.

    Die grundlegenden Probleme der Menschheit beruhen auf einfachen Ursachen und somit sind auch einfache Lösungen möglich. Z.B. ist die Habgier und die Geldliebe die Wurzel allen Übels, wie schon der Apostel Paulus erkannt hatte. Und der Apostel Jakobus erkannte ganz richtig, daß Habgier die Ursache der (meisten) Kriege ist. Wobei er zwar erst einmal die „Kriege“ innerhalb der damaligen Gemeinde – sprich Streitigkeiten – meinte. Aber der Grundsatz ist ganz allgemein auch auf alle sonstigen Kriege anzuwenden.

    Der ehemalige Bankier Abs, der es zu einem gewissen Reichtum gebracht hatte und auch in etlichen Aufsichtsräten saß, wurde mal gefragt, worauf er seinen Erfolg zurückführe. Antwort: „Nicht mehr ausgeben, als einnehmen….“. Tja, eine einfache Lösung! Oder wie schon der weise Salomo erkannte: „…Wer borgt ist Knecht des Leihenden“ .

    Mit der faulen Ausrede „…es gibt keine einfachen Lösungen….“ gibt man meistens kund, daß man eigentlich garkeine Lösung will. Natürlich schließt es nicht aus, daß es manchmal auch tatsächlich komplizierte Angelegenheiten gibt. Nur das kann man nicht verallgemeinern und zur Parole machen, nur weil man sich nicht anstrengen und nicht wirklich kämpfen will.

  2. Auf den Punkt gebracht!
    Prima!
    (Sogar natürlich die Kaiser-Werbung!)

    Nur: Achtung!
    Keine Regierung, sondern eine NGO, seit 1990!
    Somit keine Wahlen und weil ja wohl sonst das BundesVerfassungsGericht kein solches mehr sein könnte – weil es ja geurteilt hat, dass seit 1956 alle Wahlen ungültig seien und auch keine Abhilfe geschaffen werden könne. – Wie also könnte es denn noch zu „Wahlen“ dieser Art je kommen?

    Tipp: Verfassunggebende Versammlung durchforsten – da steht alles klar und wahr für alle!

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