2 Kommentare zu “Doku: Neue Qualitätsmedien gesucht! | 17. Dezember 2016

  1. Vorschlag: „Wahrheits-Medien“!? Wäre das zu hoch gegriffen?

    Denn: Was heißt schon Qualität, wer beurteilt das denn richtig, wer wohlwollend, wer negativ?

    Aber die WAHRHEIT kommt immer ans Licht. Und so durchtrieben wird keine/r sein, sich als Mitarbeiter bei einem WAHRHEITS-MEDIUM zu bezeichnen und es nicht zu sein! ( – Oder?)

    Probieren könnte man es ja vielleicht.

    Dann scheiden sich schwarze von weißen Schafen sicher schneller! (Jedenfalls, sofern es geschähe, ehe wir „Bio-Weißen“ oder „weißen Bio-Deutschen“, wie man uns jetzt schon zu nennen pflegt, „einen hellbraunen Teint“ haben werden – also „unsere“, bzw. die Nachkommen der Mädels, die sich jetzt dann ins Getümmel werfen werden).

    • Ich bin der – zugegeben ziemlich unausgereiften bzw. skizzenartigen – Meinung, das man die Medien (wenn schon nicht zeitweise gleich ganz abzuschaffen) dann doch auf jeden Fall einen rigorosen „Cut“ von Politik, Politikern, Lobbyvereinen, NATO und öffentlichen Institutionen zu vollziehen

      Im Grunde sind die Medien unrettbar versaut sowie verloren – leider Gottes aber nicht sie allein, sondern zusätzlich auch der überwiegende Teil der Medienkonsumenten

      Und gerade diese Medienkonsument muß wieder auf sein Normalmaß zurückgeührt, sein privates Sein sowie auf die unmittelbare Umgebung, dessen Region, seine eigenen Mitmenschen werden

      Das scheint mir das eigentliche Hauptproblem zu sein: Ich meine, es gibt heute mehr Menschen, die eine Merkel, einen Obama, einen Putin, den VW-Skandal oder globale Marktvorgänge kennen (auf die sie ja nicht einmal den minimalsten Einfluß hätten) als den eigenen Bürgermeister, die Probleme seines Gemüsehändlers oder gar seines Nachbars.

      Man hat diesen also systematisch aus seinem privaten Umfeld herausgerissen und entfremdet – und das (möglicher Weise) eben auch ganz absichtlich. Weswegen er sich dann auch mit den utopischsten Blasen beschäftigt, die ihm am Ende aber rein gar nichts nützen (ja eigentlich sogar schaden, weil seine unmittelbaren Interessen einfach untergehen)

      Man kann das ziemlich gut an dem Schwachsinnsthema einer „flache Erde“ sehen, wo man jetzt schon (idiotischer Weise) schon über den „Globalismus“ hinaus geht, sowie in ein intergalaktisches Szenario hinüber gleitet – zu welchem Zeck auch immer

      Der heuitge Medientrottel ist zwar „in der Lage“, bezüglich ganzer Weltkriege mit reden / mit entscheiden zu können (obwohl er nicht mal über einen einzigen Soldaten, geschweige eine einzige Kugel verfügt), dann aber unfähig, mit seinem Nachbardorf eine Kooperation / Versammlung oder Projekt zu führen Ja im Grunde ist er zu blöd, einen „komplexeren“ Kugelschreiber zusammen zu bauen.

      Und es wird auch keine schnellen Lösungen geben – sondern dieser Prozess wird sich ebenfalls ziemlich langatmig hinziehen (so wie es ja auch zu diesem Zustand kam)

      Man kann diesen Ansatz nun lächerlich empfinden – aber es gilt: Wenn man sich völlig verannt hat, einen völlig falschen Weg gegangen ist, dann nützt die ganze Jammerei mit dem Verweis darauf „wie weit man schon gekommen wäre“ einfach nichts: Wenn ich in den Keller wollte, und statt dessen auf dem Dachboden stehe, dann bleibt kein andere Möglichkeit, als den Rückweg anzutreten. Das ist mühsam, macht auch kein Spaß, und ist trotzdem nicht zu ändern.

      Ist halt wie mit dem Sport: Nur was anstrengt, das nützt eben auch

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