6 Kommentare zu “Die Gravitationswaage auf dem Prüfstand

  1. Hier nun ist endlich Raum für wahren „Expertismus“!
    Prima! Da lernt jeder noch was dazu – und auch einer vom anderen!
    So soll es doch sein, in einer friedvollen, einigen, harmonischen Gemeinschaft von wohlwollenden Menschen!

    • Daß, wie ich unten angemerkt habe, die Werte heutiger Gravitationsmessungen (nicht deren Erfindung, wie der vermeintliche Experte, „Rob Alphanostrumn“, fälschlich behauptet), denen der von Cavendish vor über 200 Jahren gemessenen mit einer Abweichung von nur ± 0,24 ‰ entspricht, ist tatsächlich bemerkenswert! 🙂

      Was mich an solch anonymen Propagandisten der „Theorie der Flachen Erde“ in Deutschland stört, ist ihre völlig absurde, beweislose und für halbwegs gebildete Menschen leicht zu widerlegende Argumentation.
      Der Typ behauptet sogar, daß Henry Cavendish den Wasserstoff „erfunden“ hat.

      Einer „friedvollen, einigen, harmonischen Gemeinschaft von wohlwollenden Menschen“ die nicht einmal den Unterschied zwischen dem Begriff „Entdeckung“ und dem der vermeintlichen „Erfindung“ eines äußerst bedeutsamen chemischen Elementes kennt … will ich überhaupt nicht angehören.
      Jedoch möchte ich sie vor einer solchen Entwicklung, dem vorsätzlichen Mißbrauch und des hieraus resultierenden möglichem Untergangs unserer Sprache und Kultur, weiterhin ungehindert warnen dürfen.

      Mit freundlichen Grüßen

      Andreas

  2. Besäße ich nicht ein Bildschirmfoto davon, welches das Gegenteil beweist, würde ich mich fragen, ob ich gestern abend vergessen habe meinen Kommentar hierzu abzuschicken…

    Kernaussage war folgende:

    Sicher ist nur, dass ein 2010 vom zuständigen internationalen Committee on Data for Science and Technology in Paris vorgeschlagener Mittelwert für die Gravitationskonstante – 6,67384×10 hoch -11 – kaum haltbar sein dürfte. Quinn und Parks liegen mit ihrer neuen Messung mehr als 0,24 Promille darüber. Ein Experiment aus dem Jahr 2010 mit ähnlichem Abstand darunter. Newton und Cavendish hätten an dieser Entwicklung zweifellos großen Spaß.

    Quelle: http://www.sueddeutsche.de/wissen/physik-so-schwer-ist-die-schwerkraft-1.1776547

  3. 1) Man kann das Wasserstoff nicht erfinden, sondern nur entdecken Sprich es gab es also schon
    2) Offensichtlich ist Euch nicht bekannt, das Entdeckungen damals – also vor dem Honk Einstein – nach anderer „Methodik“ voran gegangen sind: Siehe mal etwa die Besipiele von Entdeckungen eines Faradays, sowie dann nachfolgend die mathematische Beschreibung von Gesetzmäßigkeiten durch den Mathematiker. Das heißt, es war also gar nicht die Aufgabe damaliger Physiker, solche Konstanten auch nur anzudenken (zumal gerade ein Faraday dazu auch völlig zu „blöd“ gewesen wäre)

    Heute dagegen – also eben seit Einstein – geht (besser torkelt) die Physik einen anderen Weg (um nicht Sackgasse zu sagen) Denn zunächst einmal denkt sich ein taffer, aber eben realitäts- und aber auch technikferner Mathematiker eine (mehr oder weniger) schwachsinnige Formel aus, und erst dann ist er auf der Suche , ob ihm ein Physiker / Techniker diesen Blödsinn nachweisen kann Das ist also der Grund, wieso die Physik „heute“ bzw. seit mindestens 70 Jahren völlig in der Schei()e steckt. Man träumt einfach Blubberblasen – und schriebt zur Not einfach die Formel um. Nur den Menschen bringt diese „Herangehensweise“ so wenig, wie etwa deren Multiversen, Urknall, und sinstiger Schrott

    3) Ein Kraft – kann nicht unendlich wirken, wenn sie gleichzeitig, wie im Clip richtig erwähnt, mit zunehmender Entfernung abnimmt: Denn es gilt eben das Abstandsquadrat, das heißt sie nimmt also tatsächlich ab – und zwar im Verhältnis BEIDER Massen. Das ist eben auch der Grund, wieso die Sonne / der Mond KEINE „Interaktion mit Sateliten / Flugzeugen / Raketen eingeht – denn die „Gegenmasse“, das „Wirkfeld“ ist einfach zu klein. Sprich es verhält sich also analog der Funkwelle: Ein starker Sender kann durch einen starken Empfänger / einer Empfängerspule sehr wohl empfangen werden – in einem kleinen Draht – selbst mit der Hälfte des Abstands zum Sender – passiert einfach nix – und es wird also auch nichts gemessen Und in einer Stecknadel schon gar nicht – klingt komisch, ist aber so

    Das heißt also – diie Aussage, alles würde das Experiment beeinflusen – ist „irgendwie Banane“. Zuzüglich dessen, das es dem einen oder anderen Analphabeten auch ganz sicher in den Sinn gekommen wäre, zunächst einmal die Waage OHNE die Versuchsobjekte zu „eichen“, und erst dann diese Versuchsobjekte einzubringen. Immerhin schaffte ja sogar jede popelige Wurtsverkäuferin (aus dem Mittelalter) auch, das (angebliche Problem zu lösen: Die mißt einfach erst den (leeren!) Becher, und addiert also dann später den Aufschnitt dazu. Komplex, oder????

    5) Und schon wieder der Fehler, „alle Gravitationskräfte wären überall“ – ja was denn nun: Gibt es das Gesetz vom Abstandsquadrat, oder nicht??? Wenn die Gravtation so wirken würde, dann käme einfach kein Licht von der Sonne / dem Mond hier an – denn die (irre leichten) Photonen wären entweder durch deren Gravitionskraft selbst abgefangen, oder würden alle zum Jupiter wegfliegen – und wir säßen für immer im Dunkeln 🙂 Hätte aber nicht nur Nachteile: Denn durch die wegfliegenden Wolkendecke hätten wir immer schönes Wetter

    6) Lesch ist ein geltungsbedüftiger und rechthaberischer Wichtel – den haben „wir“ schon 2011 mit seinem „müden Licht“ vollkommen zerlegt. Und nachdem er sich bei der angeblichen Klimakatastrophe (mehrfach) sowohl bei seinen Kollegen, als aber auch außerhalb „sich selbst in den Kopf geschossen hat“, ist dessen Aussage wohl eher kaum zu gebrauchen- zumindest dann nicht, wenn es um mehr als „Grundschuldbanalitäten“ geht.

    Also warum fragen wir da nicht besser einen echten Wissenschaftler – als einen Dogmatiker? Da können wir auch gleich bei der Merkel anrufen – denn die hat auch keine Ahnung…. 🙂

    7) Die entscheidende Frage nun zum Schluß: Nehmen wir mal an, wir hätten die Gravitation jetzt entweder bewiesen, oder gar widerlegt…..

    Was fangen wir dann mit diesen (glorreichen) Erkenntnissen an????

    Werden sich dann alle „Führer“ der „freien“ westlichen Welt sofort erschießen? Die Demokratie einführen? Wird dann die rechtswidrige GEZ abgeschafft,der Ölpreis fallen? Werden die Banken etwa allen die Schulden streichen, wegen des jahrhundertelangen Zinsbetruges? Werden wir alle wieder einen Führer bekommen – oder hätten wir am Ende den II WK doch noch gewonnen – quasi rückwirkend Und was passiert mit Stalingrad – fällt es doch noch an das Reich? Weil uns der Einstein beschissen hatte?

    Fragen über Fragen…..

  4. Die Gravitationswaage von Cavendish ist genau solch ein fauler Zauber wie der Foucaultsche Pendel. Da kann sonst etwas gemessen worden sein. Es ist eine pure Behauptung, dies seien Gravitationskräfte.

    Aber auch der Widerspruch der Theorie in sich selbst wurde gut dargestellt. Man kann nicht auf der einen Seite behaupten (ist ja genausowenig nachgewiesen) alle Körper im gesamten Universum hätten einen Einfluss und auf der anderen Seite sage, man habe sich bemüht, jeden bekannten Fremdeinfluss auszuschließen. Wie will man das ausgeschlossen haben, ganz abgesehen davon, ob das Postulat überhaupt stimmt.?

    Gravitation wird es wohl geben. Aber sie ist anderer Natur und wirkt ganz anders, als angenommen.
    U.a. wirkt sie schiebend und nicht ziehend und auch nicht zwischen allen Körpern, wohl nur zwischen Sonne, Sternen, Mond, Erde und den Planeten. Vermutlich hat sie auch etwas mit den elektirschen Kräften zu tun, die hauptsächlich im Universum wirken. Nur mal „elektrisches Universum“ googeln.

    Unsere gesamte kosmische Vorstellung bereuht zu großen Teilen auf Rechenschiebereien. Da werden Zahlen solange hin und her geschoben, multipliziert, geteilt, summiert und abgezogen, bis sie zur vorgegebenen Theorie passen. Und was nicht ins Konzept passt, wird ausgeblendet. Liebe Studenten: Nicht so „dumme Fragen“ stellen, wie Studenten mal die Frage stellten, daß es bei der stellaren Parallaxe ca die Hälfte negative Ergebnisse gibt, die physikalisch garnicht sein können.
    Und die stellare Parallaxe ist angeblich einer der Hauptbeweise, der „Durchbruch“, daß sich die Erde um die Sonne dreht… Alles Quatsch. Wenn sich die Erde um sich selbst und dann noch um die Sonne drehen würde und nicht die Sonne um die Erde, dann würde keine Sonnenuhr richtig funktionieren.

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