2 Kommentare zu “M.ein KönigReich ist nicht von dieser Welt! KönICH MENSchenSOhN

  1. Danke! Wunderbar!
    Wer es auf seiner Ebene, in seinem Bewusstseinszustand aufzunehmen weiß, wird das Richtige daraus machen und viel Trost und Mut – oder auch schon Bestätigung – entnehmen!
    Danke!

  2. Mehr Tiefgang bitte – weniger Scheinheiligkeit

    So ansprechend in diesem Film die Glaubensaufforderung mit den Jesus-Szenen auch gemacht ist, so sehr hatten mich solche heile-Welt-Klischee-Bilder wie „tolles Haus“, „gesellschaftliche Integration“, „beruflichen Rolle im System“ immer schon abgeschreckt, statt überzeugt – vor allem, wenn man bedenkt, auf welch unwahrhaftes, widersprüchliches, entfremdendes und letztlich im Hamsterrad dem Bösen dienendes System man sich dabei einlassen muss, um als – was für ein wichtiges Rädchen auch immer – mitspielen zu können.

    Fakt jedenfalls sollte für alle halbwegs Aufgewachten sein, dass die sich für vernünftig haltenden, materialistische, new-normal Sachzwang-Gesellschaft immer offensichtlicher als gesitesgestört, irre, lächerlich und mindestens heuchlerisch gebierdet, wenn man denkt z.B. an die US-Wahl-Schlacht, an die prinzipiell abwendbare aber dennoch in riesen Schritten auf uns zu kommende NWO-Versklavung, an die duch Trägheit mit zu gelssene IS-Unterstützung im Syrienkonflikt, an naive-dreiste Bahnhofs-Klatscher und Selbsthasser oder an die das schmierenkomödienhafte Verhalten deutscher Behörden und Medien im Falle Jaber Albaker.

    Die Alternative in unseren anti-innerlichen, mit Desinformanten verseuchten, nur oberflächlich spirituellen, eso-verschwurbelten Selbstbetrugs-Zeiten ist es, den schweren Weg zu gehen, den die alten Philosophen, Häretiker und Eremiten immer schon gingen, wenn das Ziel die Wahrhaftigkeit war, nämlich nach dem Sinn des Lebens zu suchen, bzw, nach dem „erkenne dich selbst“, bereit sein anzuecken, unverstanden zu sein, den Mut haben als Spinner zu gelten, Freunde zu verlieren, usw.
    Denn erst, wer diesen Weg geht, der wird vor wirklich große Zielkonflikte gestellt, vor Konflikte zwischen Wahrhaftigkeit und Verhungern!

    Das was hier als persönliches „verfallen dem Weg des Bösen“ dargestellt wurde, das sind diese vielen kleinen menschlichen Notdurften, die ja gerade aus dieser Entfremdung und Sinnentleertheit heraus enstehen mögen – egal, ob diese Form von Fehlleitung aus spiritueller Sicht vor dir selbst „entschuldbar“ sein mag oder nicht.

    Letztlich sieht man doch, daß nach diesem Film, die großartige spirituelle Botschaft von Jesus nur wieder reduziert wird auf den gesellschaftlich-psychologisch als Schuldgefühle instrumentalisierbaren Zielkonflikt von Menschen, bei denen ein Kindergarten-Konflikt (Internet- oder Porno-Sucht) in einem entfremdeten Umfeld nur allzu selbstverständlich auftauchen kann.

    Nach diesem Film ist mit dem Schließen des Laptops alles erledigt und es herrscht Friede, Freude, Eierkuchen.
    Nach dem Weg der Wahrhaftigkeit hingegen ist diese Sucht eigentlich nur ein Zeichen für viel größere, dahinter steckende Unwahrhaftigkeiten, zwischen der Seele und dem Weltganzen innerhalb eines Spieles, das nicht nur zu bestehen scheint aus Durchhalten innerhalb eines zähen Kampfes von Gut gegen Böse, sondern auch wie ein schelchter Traum, wo man scheinbar in einem Irrenhaus aufwacht, und dir niemand glauben will, dass du derjenige mit klarem Verstand bist, oder wie ein Thriller, wo du unter Zeitdruck zu wählen hast, zwischen einer fast unüberschaubaren Anzahl an Auswegen, wobei die Tatsache deiner Höherentwicklung lediglich daraus besteht, daß du dir bewußt bist über die Gefahr, daß gerade der verheißungsvollste Weg zur Erlösung womöglich eine Falle im Sinne eines falschen Propheten sein mag.

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