Ein Kommentar zu “Geist über Materie; Ist unser begrenztes Weltbild noch haltbar?

  1. Leider reicht der Platz hier nicht aus, um halbwegs sachlich (fachlich?) einzugehen. Deswegen sei mal auf den „Mittelteil“ eingegangen, wonach alle Eins, oder umgekehrt alle ein Teil von Allen sind.
    Und man dann – quasi als Höhepunkt – daraus schließt: Es gäbe nur einen Gesamtorganismus, wo die Individuen wahlweise eine Teilmengen / Apsekte einer übergeordneten „Größe“ wären.

    Allerdings müßte das rein sachlich in einen virtuellen Selbstmord enden. Zumindest dann, wenn man das Zitat der „Nichtzweiheit“ irgendwie als „Einheit“ „mißdeutet“, und damit logischer Weise in die Singularität treibt

    Die Singularität ist aber das Ende alles Lebens, da es eben auch das Ende aller (hier aufgeführten) Aspekte des Individums sowie aber dann auch des übergeordneten „Organismus“ wären, Denn ein (auch gemensamer) Organismus muß sich klar von seinem „Lebensraum“ abgrenzen, sowie mit diesem in irgendeiner Weise – wenn schon nicht Aktivität – doch dann zumindest in die Rolle eines Beobachters kommen. Denn eine wie immer geartete Bewußtheit / ein Bewußtsein kann eben nur ganz trivial NUR dann erreicht werden. wenn es irgendetwas zum Beobachten gibt!

    Bzw. sogar in eine Interaktion. Wenn also bildlich gesprochen (sowie mal an einer Farbe(welle) konstruiert) alles und jedes (einschließlich dem „Schöpfer“ / dem kollektiven Organismus) in einem völlig nuancenlosen „Blau“ erscheint, dann gibt es schlicht nix mehr zu sehen (und somit zu beobachten, geschweige auch noch ein Bewußtsein) Denn es scheitert schon an der Selbsterkenntnis seiner selbst – und zwar wo man (oder das gemeinse Bewußtsein) eigentlich aufhört, sowie dann jenes Objekt / Subjekt beginnt, über das sich dieser gerade bewußt werden wollte?

    Fast könnte man sagen: eine riesen Lache tiefblauer toter Materie, wenn, ja wenn:

    Man dann wüßte, welcher Teil dieses „Blaus“ der „Schöpfer“ oder das „gemeinsame Bewußtsein wäre.

    Dagegen spricht aber dann, das offenbar Wellen unterschiedlicher Frequenz / Aufenthaltslage sowie der damit verbundenen Chance einer möglichen „Verdinglichung“ existieren, was also zu dem nur einzig möglichen Schluß von Buddhas Aussage über das Ende der Zweiheit führt.

    Es gibt mehr als ein „gemeinsames“ Bewußtsein (da ja die Singularität wie oben erwähnt als Spender einer materiellen Existenz ausfällt – geschweige auch noch zu Leben und schließlich zur Erkenntnis bzw. Bewußtheit führt)

    Wenn man dann auch noch Buddhas Spruch „Ende allen Leidens“ einbezieht, dann ist in Bezug auf einen kollektiven Massenmord im Interesse des angestrebten gemeinsamen „Bewußtsein“ sowie der oben genannten Singularität eigentlich nichts mehr hinzu zufügen 🙂

    Nur es klärt eben nix. Es gibt ja auch das Sprichwort: Leben ist Veränderung (oder auch Energie- und Stoffumwandlung) Dazu bedarf es aber unterschiedlicher Energien, und – wenn man die Aussage der im Video angesprochen „Vielfalt von Aspekten“ bzw. Summe aller Möglichkeiten sinnvoll einbeziehen wolte – auch unterschiedlichen Bewußtseinsstufen / Bewußtheiten. Sprich: da drehen wir uns also völlig im Kreis. Denn es ist klar: Ein Stein ist (einigermaßen) tot, gerade weil er sich nicht verändert, keine Energie- und Stoffumwandlungen vollzieht, und dessen Bewußtsein so dermaßen „vollkommen“ ist, das er liegen belibt, komme was immer da wolle 🙂

    Na schönen Dank auch

    Bliebe auch noch anzumerken, das gerade deshalb, weil wir heute im rein techn-wissenschaftlichen Bereich gelernt haben, auch noch die kleinsten STRUKTUREN (also das Gegenteil von Singularität), Wellenbereiche und so weiter zu beherrschen (sowie vor allem: ZU DIFFERENZIEREN) kommen wir – etwa bei Nanotechnik – zu den verblüffensten Ergebnissen und Fertigkeiten.Was von anderer Seite aber auch bei der Kriminalistik zusätzlich bestätigt wird (Gentechnik / Fingerabdrücke usw.) Was dann ebenfalls darauf hindeutet, das es dieses EINHEITLICHE Bewußtsein eher die Groteske einer Integrationsbeauftragten (oder New World Order NGO bzw. einem „Verständnis von Grünen“) entsprungen sein kann.

    Die Zusammenfassung von „Alles zu einem (gemeinsamen) Ganzen“ ist eben – paradoxer Weise! – das vollkommene NICHTS 🙂

    Das Grau im Grau….

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