5 Kommentare zu “Flache Erde an Mond: Was ist los mit deinem Mondgesicht?

  1. Lieber Rob Alphanostrum,

    wenn ich auch die eigentllichen Argumente für eine Flache Erde für falsch halte und die näheren Gründe auch schon mehrfach erwähnt habe, so schließt es nicht aus, daß wir beide „gemeinsame Schnittmengen“ haben. Und diese gemeinsame Schnittmenge ist, daß ich den Gedanken des Geozentrismus grundsätzlich erst einmal für richtig und wohlbegründet halte.

    Damit in Verbindung steht auch die Frage nach den Entfernungen im Universum und den Größenverhältnissen. Auch da gibt es unterschiedliche Ansätze unter den Geozentrikern. Die einen nehmen die allgemein gelehrten Größen und Entfernungen erst einmal hin und bauen darauf ihr Weltbild auf. Nur das bringt Probleme. Ein solch großes und gewaltiges Weltall – womöglich unendlich – kann sich schwerlich um die Erde drehen. Und dann kommen mit den gewaltigen Entfernungen natürlich auch gewaltige Zeiträume ins Spiel, die wiederum für Christen, die daran glauben, daß die Erde und das All kaum älter als 6000 Jahre alt sind, in Schwierigkeiten. Das war ja der Beweggrund von Walter van der Kamp, den Geozentrismus nach Tycho Brahe wieder zu beleben. Und auch unter den Flath-Earthern gibt es ja viele Christen, die auf die Bibel Bezug nehmen.

    Die einfachen Winkelmessungen zur Sonne, zum Mond und und zu den Sternen ergeben erheblich geringere Entfernungen und damit auch erheblich geringere Größen. Insofern kann ich den Flath-Earthern folgen und halte das auch für glaubhaft und nur gering fehlerbehaftet.
    Daran ändert auch nicht viel, daß die Erde eine Kugel, statt einer Scheibe ist. Diese gewaltigen Entfernungen von z.B. bei der Sonne ca 150 Mio km können auch bei Berücksichtigung der Kugelform der Erde nicht entstehen. Nur was mir im Moment Probleme bereitet ist, zu ergründen, wo bei den allgemein gelehrten Berechnuntgen der Entfernungen zur Sonne und zum Mond der Fehler liegt. Bei den Entfernungen zu den Sternen und auch bei der Berechnung der Entfernung zur Sonne, habe ich schon entdeckt, daß man dort fälschlicherweise von einem Umlauf der Erde um die Sonne ausgeht. Das hat dann Entfernungen zur Folge, die um den Faktor 23000 zu hoch angesetzt sind.

    Nur bei der Berechnung der Entfernung zum Mond blicke ich noch nicht durch, wo da der Fehler liegt.
    Eine Methode ist ja die Parallaxeberechnung. Man bezieht also einen in der Nähe des Mondes sichtbaren Fixstern mit ein und führt die Parallaxeberechnung mit ein. Aber da blicke ich nicht durch, wie man da auf die Entfernung kommt. Höhere Mathematik und eine Formel hilft mir da nicht weiter. Darin bin ich nicht bewandert. Ich muß das schon in Klartextform haben. Vielleicht kannst Du oder ein anderer da weiter helfen. Man arbeitet da mit Winkeln und mit „Bogensekunden“, wobei eine „Bogensekunde“ der Winkel wäre, dersich eregibt wenn man 5 mm auf eine Entfernung von 1 km sieht.
    Wie bringt man die Bogensekunden bei den Mond-/Sterneparallaxen mit der Entrfernung zum Mond zusammen? Geringfügige Winkelfehler können schon enorme Entfernungsunterschiede bewirken. Vielleicht kannst Du oder jemand anders das mal näher und für einen Laien nachvollziehbar erklären.

    Der Umstand, daß angeblich mehrere verschiedene Entfernungsberechnungen das gleiche Ergebnis bringen, muß nicht bedeuten, daß sie richtig sind. Das kennt man ja von der falschen geologischen Zeittafel, daß solange mit Zahlen und sonst wie „jongliert“ wird, bis beides zusammen paßt. Zwei falsche Zeugen können auch etwas „bezeugen“, was grundlegend falsch ist.

  2. Das Phänomen, über das sich Flacherdler ein Leben lang wundern und niemals werden erklären können, nennt sich in der Astronomie, die diese Bewegung durchaus schlüssig erklärt, „Libration“.

    Im vergangenen Jahr hat ein Flacherdler mir „Ungläubigen“ vor diesem seltenen und wirklich beeindruckenden Naturschauspiel zu erklären versucht, daß der Blutmond am 28. September nicht stattfinden und auch keine totale Mondfinsternis sein werde.

    Natürlich hatte er Unrecht, beharrte jedoch auch danach auf seinem Standpunkt, obwohl oder weil er sich diese seltene Mondfinsternis, im Gegensatz zu mir, gar nicht angesehen hat. Spinner wie der, die man im Englischen bezeichnenderweise auch „lunatic“ nennt, treiben sich in dieser Szene zuhauf herum! 😉

    • Lieber wunderhaft,

      in der Astronomie ist die Libration schlüssig, sagst Du! Ok, das sehe ich auch so. Ich bin der Sache mal nachgegangen

      https://www.der-mond.org/basiswissen/die-libration-des-mondes/

      Es hängt mit Ekliptic – also der Bahnebene der Planeten, der Sonne und des Mondes – , der Neigung der Mondachse und damti zusammen, daß der Kreis des Mondes um die Erde elyptisch und nicht exakt kreisförmig ist. Dadurch ergeben sich unterschiedliche Perspektiven auf den Mond. Der Mond an sich „wackelt“ nicht, sondern aufgrund der geometrischen Verhältnisse zum Mond während seines Umlaufes sehen wir zeitweise mehr und aus einer anderen Perspektive! Eine Rolle dabei spielt auch der Breitengrad, von dem aus man den Mond von der Erde aus beoabchtet und das weist dann wieder auf eine kugelförmige Erde hin!

      Das spricht gegen die Flache-Erde-Theorie, ist aber im geozentrischen Modell nach Tycho Brahe genauso zu erwarten! im geozentrischen Modell nach Tycho Brahe ist die Erde auch kugelförmig, befindet sich aber annähernd im Mittelpunkt des Universums. Die Sonne umkreist die Erde und die Sonne wird von dem Planeten umkreist. Das (erheblich kleinere) Universum kreist um die Erde.

      • Danke für den Link.

        Ich beschäftige mich ja seit einiger Zeit mit ganz anderen Dingen, wie etwa Geopolitik und Geschichte und den Lügen, die uns dort aufgetischt werden und bin zu wenig mit den verschiedenen Weltbildern vertraut um sie beurteilen zu können, Da ich nicht über das hierfür notwendige tiefere und umfangreiche naturwissenschaftliche Wissen verfüge, kann ich sie also nur zur Kenntnis nehmen und werde mit das Modell von Tycho Brahe bei Gelegenheit mal ansehen.

        Die Theorie der flachen Erde ist meines Erachtens jedoch so leicht zu widerlegen und als Täuschung zu entlarven, und weil ich mich eine Zeit lang damit beschäftigt habe rate ich allen davon ab ihre wertvolle Zeit damit zu vergeuden. 😉

        Der Sternenhimmel ist auf jeden Fall geheimnisvoll und wunderschön! 🙂

  3. Lieber Rob,

    daß der Mond nicht immer 100ig das gleiche „Gesicht“ zeigt, war mir bekannt. Und
    auch die Pendelbewegungen des Mondes sind in der Astronomie durchaus bekannt.
    Aber abgesehen von diesen Pendelbewegungen zeigt uns durchaus immer dasselbe
    Gesicht!

    Und mit der Sonne verhält es sich genauso! Es gibt nur Bewegungen von
    Sonnenflecken auf der Oberseite. Die Sonne als solches dreht sich m.E. genauso
    wenig wie der Mond.

    Nur mal Mond Pendelbewegungen googeln!

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