Ein Kommentar zu “„Generalverdacht“ ist ein lächerliches Schlagwort

  1. Woher mag denn eigentlich dieses „Gutmenschentum“ kommen?

    Was ist solchen Leuten je passiert – oder nicht passiert –

    dass sie sich so in ein wahres Haifischbecken werfen und meinen, weil sie bereit sind, die Haie zu streicheln, würden ihnen diese garantiert nichts tun und wären dadurch sogar so friedlich, auf der Stelle, dass auch niemand anderem irgend etwas passieren könnte. Selbst Kinder könnte man mit ins Becken nehmen – und sieheda, die lieben Haie werden ihnen nichts tun, sondern nur lustig um sie herumtauchen.

    Oder: Man könnte doch endlich nicht nur Menschenfreund sein, sondern auch durchwegs Tierfreund – und ließe alle Tiere, die irgendwo in einem Zoo oder bei einem Zirkus oder sonstwo hinter Gittern ihr trauriges Dasein fristen müssen, endlich frei! Also Löwen, Tiger, Bären, Eisbären, Hyänen, Schakale, Elefanten, Nashörner, Büffel, Antilopen und was noch alles.
    Die wären doch so dankbar für diese „wahrhaft deutsche Geste“, dass sie Männchen machen und Kunststückchen vor den Haustüren vollführen würden, um die ach so lieben Menschen zu erfreuen, zu belustigen, sich ihnen also in jedweder Weise dankbar erweisen. Und dann zu den nächsten Häusern weiterwandern, um auch die anderen Menschen noch zu beglücken.
    Es würde also im wahrsten Sinne „der Löwe mit dem Lamm gemeinsam grasen“!

    Wäre das nicht eine wundervolle Welt? – Warum sind denn nur die Gutmenschen im übertragenen Sinne für sowas – und „wir“ offensichtlichen „Querdenker“ haben da nicht nur unsere Bedenken, sondern lehnen aus „angeblich logischen“ Gründen so etwas kategorisch ab, wollen nichtmal einen klitzekleinen Versuch damit haben!?

    Sind wir also nicht nur in „Wähler“ und „Nichtwähler“ gespalten, sondern auch in „Bejahende“ und „Verneinende“ bezüglich solch „humanitärer oder wie höchst-humanitär aussehender Absichten“?

    (Meine Meinung zu diesem Szenario und dieser Fragestellung: Ja, Gott sei Dank!)

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